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IL Buch. Zweiter Abschnitt.
und drei Töchter:
1. Sophie Christiane Friederike, geb. 2. Juli 1760 und alsKind gestorben;
2. Sophie Caroline Henriette, geboren am 13. September 1762und unverheirathet als erstes Stiftsfräulein und Seniorin der Fa-milie gestorben am 29. Novbr. 1851 zu Nentershausen.
3. Sophie Magdalena Christiane, geboren den 16. Aug. 17(55.vermählt 1783 mit Herrn von Baumbach zu Nentershausen,Mutter von 11 Kindern und einer grossen Enkel- und Urenkel-Schaar, deren im Jahre 1863 insgesammt 74 am Leben waren.
I. Zweig dieser Branche.
420. Friedrich Ludwig Walrab,
nefät^n! geboren am ü. Januar 1750, gestorben am 14. Decbr. 1817. Er hatteseine rechte Mutter gar nicht, seine erste Stiefmutter kaum gekannt.sollte aber in der dritten Gemahlin seines Vaters seiner zweiten Stief-mutter und in der Liebe seiner Grossmutter von väterlicher Seite einenErsatz finden, welcher dem Knaben die mütterliche Erziehung nicht ent-behren liess. Mit ihm und seinem Bruder August zusammen wurde inseinem elterlichen Hause sein jüngerer Vetter Friedrich Ludwig Gott-fried von Gräfendorf erzogen, welcher seine rechte Mutter auch frühverloren hatte, und während der Vater im Hessischen Kriegsdienste ab-wesend war, von seiner Base der Erau von Wangenheim, geb. Ken-del, auch in Pflege genommen war. Bald nach seiner Confirmation et-wa ums Jahr 1764 aber trat Friedrich Ludwig Walrab in die land-gräflich Hessen-Casselschen Militairdienste als Junker ein, und diente inder Cavallerie, bis ihm von Seiten des Herzogs Ernst IL von Sachsen-Gotha und Altenburg der Wunsch ausgesprochen wurde, in seineDienste überzutreten. Dies geschah, und nachdem er zuerst als Herzog-licher Cammerjunker und Lieutenant in der Garde du Corps eingetretenwar, avancirte er allmälig zum General-Major und Commandern - der Gardedu Corps, wie auch zum Herzoglichen Cammerherrn und Schlosshaupt-mann , in welcher Stellung ihm am 4. Decbr. 1817 ein Schlagfluss einenplötzlichen schnellen Tod bereitete. Da er aber auch in späteren Jahrenimmer noch mit Vorliebe an seine in Hessischen Diensten zugebrachtenersten Jugendjahre sich erinnerte, und in der W angenheim'schen zahl-reichen Familie stets die Bezeichnung mit einem Bei- oder Spitz-Namensehr üblich war, so hiess er bis zu seinem Tode in der Familie, wie imGothaschen I^ande, der Hesse-Wangenheim, und hatte dieser Sameneinen guten Klang bei Jung und bei Alt, denn der Hesse-Wangenheim