Stamm Winterstein. I. Viertel. II. Linie. I. Branche. 513npborn 79 Jahre alt sein Leben beschlossen hatte. lieber Adam Ge- XVI - Ge
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orgs Stellung zur Familie und seinen Charakter sind die Urtheile un-gleich. Der alte Ober-Forst- und Jägermeister Hans Ludwig beschul-digt ihn, dass er der Anstifter aller Differenzen zwischen seinem NeffenChristoph Adolph, Adam Georgs Schwager und ihm, dem altenOheim, sei; und der Pfarrer in Sonneborn beklagt sich 1694 über denGeiz des reichen Mannes, der seit einer Reihe von Jahren ihm die Abend-mahls-Gebühren vorenthalte, und dafür zu Tisch bitte.
Ob seine zweite Gemahlin ihn überlebt hat oder vor ihm verstorbenist, haben wir an ihrem auf dem Kirchhofe zu Sonneborn stehendenLeichensteine nicht ermitteln können. Ihr am 13. Juni 1691 zu Gothavor Zeugen errichtetes Testament war wohl durch ihre damals erwarteteerste Entbindung veranlasst und blieb ohne Bedeutung.
Die siebzehnte Generation in der IL Linie des I. Viertels des StammesWinterstein, I. Branche, begriff also, wie wir eben ausgeführt, nurdie Kinder von Adam Georg und zwar
dessen Söhne: 300. Johann Georg Melchior; 301. Adam Melchior; 302. Ge-org Friedrich; 303. Johann Georg; 304. Dietrich Levin, von welchen nur
Nro. 2 und 3 in Betracht kommen,
und dessen Töchter: 1. Anna Catharina Amalie, vermählte von Keudel,
2. Dorothea Elisabeth, unvermählt 1723 gestorben, 3. Elisabeth Abigail,
1713 mit Adam Adolph von Wangenheim vermählt, 4. Eleonore Sabina, geb.
den 3. October 1684, gestorben 1687.
Wir wenden uns nun zunächst zu der noch blühenden I. Branchedieses Viertels, deren Stammvater
301. Adam Melchior,
der am 26. Juni 1680 geborene zweite Sohn Adam Georgs war. Er xv " G °-
Qerntion.
trat frühzeitig in die Herzogl. Sachsen-Gothaische damals nicht unbedeu-tende Armee ein, welche 1696 unter das Commando des General-Feld-zeugmeisters Alexander Hermann von Wartensleben gestellt war,und nach dessen Uebertritt als Feld-Marschall in die Königl. PreussischenDienste, seit 1709 von dem Generallieutenant Jost Melchior v. Wan-genheim geführt wurde, und an allen Kämpfen der damaligen Kriege,namentlich des Spanischen Erbfolge-Kriegs, am Rhein und in Italien un-ter Prinz Eugen von Savoyen rühmlichen Antheil nahm. Im Jahre1723 noch als Hauptmann aufgeführt, war er 1742 bis zum Oberstlieute-nant avancirt, und starb am 19. März 1747 als Herzoglich Sachsen-Go-thaischer Oberst.
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