Stamm Winterstein. I. Viertel. II. Linie.
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5) Carl Friedrich von Brandenstein, geboren am 20. Septbr. 1729*™';?°;zu Ranis, welcher 1778 beim Tode seines Oheims Junker EhrhardChristian von Wangenheim Gräflich Brüh Pscher Amsthauptmannzu Forst und Pforten war, und für sich und seine Geschwisterresp. Bruders-Tochter die Erbschafts-Angelegenheit in Erfurt betrieb,nachdem seine Mutter Friedrike Ernestine, geb. von Wangen-heim, am 10. Septbr. 1757 bereits als Witwe zu Unter-Wellebornauf ihrem Witwensitze verstorben war.Die zweite Schwester Ehrhard Christians, Barbara DorotheaSabine, geboren am 27. April 1697, war mit Heinrich Treusch vonButtlar zu Markershausen (geboren am 11. Septbr. 1685, gestorbenden 27. Novbr. 1730 zu Markershausen) als dessen zweite Gemahlinam 11. August 1717 vermählt, nachdem derselbe mit seiner ersten Ge-mahlin Beata von Wangenheim aus Gr.-Behringen (vermählt 4.Febr. 1714, gestorben 9. Kovbr. 1715} in anderthalbjähriger Ehe keineKinder erzeugt hatte. Aus der zweiten Ehe wurden ihm dagegen 3 Söhneund 3 Töchter geboren, von welchen zwei Töchter und ein Sohn ihre am24. Septbr. 1760 als Witwe verstorbene Mutter überlebten, und jetzt alsAllodial-Erben des Ehrhard Christian von Wangenheim sich legi-timirten, nämlich:
1) Christiane Veronica Friederike Treusch von -Buttlar, gebo-ren zu Wangenheim den 14. Juni 1724;
2) Charlotte Wilhelmine Friederike, geb. am 27. Decbr. 1727 zuMarkershausen, vermählt mit Otto Caspar Treusch von Butt-lar zu Renda, starb den 5. April 1790;
3) Wolff Ernst, geboren zu Markershausen am 30. October 1730,gestorben daselbst am 14. April 1804 als Königl. Preuss. Kriegsrath.
Wir greifen nun wieder zu der XIV. Generation im I. Viertel desWintersteiner Stammes zurück zu Melchior Ludwigs zweitem Sohne,dem Stammvater der noch blühenden
II. Linie des I. Viertels. .
104. Hans Reinhardt (1567—1632).
Derselbe war geboren zu Sonneborn am 22. Decbr. 1567 und alsobeim Tode des Vaters noch nicht 8 Jahre alt. Melchior der Aelterezum Winterstein, Balthasar und Bernhard von Wangenheimwaren, wie wir oben bereits gesehen haben, zu Vormündern über die un-mündigen nachgelassenen Kinder ihres Vetters Melchior Ludwig be-stellt und nahmen sich der Vormundschaft redlich an. In seiner Jugendwird er sich gleich seinem Bruder im Kriegsdienste versucht haben. Wir
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