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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xv. Go- (G 0 tt es Güte Währet Ewiglich \ und von Jobst Reinhardt mit der Jah-reszahl 1631 aber ohne weitere Devise.
Wir haben uns also in dieser Generation nur noch mit
134. Friedrich Jobst
zu beschäftigen, welcher anscheinend schon in jungen Jahren nach Hes-sen Beziehungen gehabt zu haben scheint, welche vielleicht durch land-gräfliche Kriegsdienste eingeleitet waren, und aus welchen es sich erklä-ren dürfte, wenn die Stamm-Tafeln ihm eine Anna Maria von Hatz-feld aus dem Hause Wildenberg zur Gemahlin geben, und er in zweierhaltenen Schreiben von den Jahren 1627 und 1631 den FuldaschenOberst-Cämmerer und Amtmann auf Biberstein Daniel Schenck vonSchweinsberg seinen lieben Schwager nennt. In dem ersten Briefe
3.vom y^r- December 1627 bittet er von Wangen heim aus, unter Bezug-
nähme auf seine bei seiner jüngsten Anwesenheit in Fulda bereits münd-lich ausgesprochene Bitte, den Daniel Schenck von Schweinsbergals sein und seiner Vettern Bevollmächtigter die durch den Tod seinesBruders Friedrich Hermann nothwendig gewordene Lehns-Erneuerungwegen der Fulda'schen Lehne dort zu betreiben, nachdem endlich dieVollmachten der verschiedenen Vettern zusammengebracht, und. er fürseine Person behindert sei persönlich die Belehnung zu empfangen, weilrings um Wangenheim Alles voll Kriegs-Volk liege, und noch mehrRegimenter im Anmarsch seien, so dass kaum ein Bote für die Besorgungdieses Briefs zu gewinnen, geschweige denn an eigne Abreise zu denkensei; auch ersucht er seinen Schwager ihn bei seinem Hochwürdigen Für-sten und Herrn dem Abte Johann Bern har dt bestens zu entschuldigen. AbtJohann Bernhardt war selbst ein Schenck von Schweinsberg undblieb 1632 bei Lützen. ■
Aus dem zweiten Briefe vom 12. Februar 1631 geht hervor, dassHerr Daniel Schenck von Schweinsberg damals diesen Auftragauch vollzogen hat, die ausgefertigten Lehnbriefe aber wegen der obwal-tenden Kriegsgefahren nicht haben abgeschickt werden können, sondernbei dem Herrn Schwager verwahrlieh niedergelegt geblieben sind. Danun aber jetzt seine Friedrich Jobsten Gemahlin sich besuchsweise zuFulda aufhalte, bittet derselbe, durch diese Gelegenheit bei seines Wei-bes Eückkehr die Lehnbriefe zu übersenden.
Auf welchem Zusammenhang die Schwägerschaft unsers FriedrichJobst mit dem Fuldaschen Oberst-Cämmerer Schenck von Schweins-berg beruhte, dessen Gemahlin nach Estor eine geborene von Haungenannt Schlaun war, haben wir nicht feststellen können, vermuthen