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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
XX. Ge-neration.
473. Carl Wilhelm,
der zweite Sohn des Ministers Carl August, um 1 bis 2 Jahre jüngerals sein Bruder, war früher Domainen-Director des Fürsten von Leitun-gen zu Amorbach, vertauschte diese Stellung später mit einer ähnli-chen in Ungarn, und war im Jahre 1869 im Kaiserlich OestreichsohenMinisterium der landwirtschaftlichen Angelegenheiten beschäftigt. Ausseiner Ehe mit seiner gegenwärtig verstorbenen Gemahlin CarolineVictorie Henriette von Frayss sind ihm drei noch lebende Kindererwachsen, ein Sohn (519.) Albert, geboren am 2. Juli 1836 zu Amor-bach, welcher sich gegenwärtig in Nordamerika aufhalten soll, undzwei Töchter, Marie, geboren den 8. May 1838 und Anna AugusteMarie Petronella, geboren am 29. März 1845.
Von den beiden Töchtern des Ministers Carl August haben wirnur anzuführen, dass die ältere
Fanny, geboren am 13. Novbr. 1802 zu Coburg, gegenwärtigStifts-Dame im Wangenheim-Buttlar'schen Fräuleinstifte zu Gothaund seit 1. April 1861 auch Inhaberin der s. g. gräflichen Präbende derWangenheim-Winterstein'schen Stiftung ist.
Die jüngere Schwester Caroline Charlotte Julie, geboren am29. Decbr. 1803, war Hof-Dame der Herzogin Marie von Sachsen-Coburg und Gotha, geborenen Prinzessin von Würtemberg, und Stief-mutter des regierenden Herzogs von Coburg. Sie überlebte ihre Her-rin nur wenige Jahre, und folgte ihr vor drei Jahren, allgemein geliebtund betrauert ins Grab.
Es bleibt uns nun beim Stamme Wangenheim nur noch übrig, aufdie 1705 erloschene, von Georgs zweitem Sohne
67. Hartmannin der XIII. Generation begründete II. Branche der II. Linie des Stam-mes Wangenheim zurückzukommen.
Ueber die frühe Jugendzeit Hartmanns, welcher am 12. Februar1552 aus Georgs zweiter Ehe mit Catharina von Erffa zu Brülieinigeboren war, und den Vater schon nach kaum vollendetem 4. Lebensjahreverlor, haben wir schon Einiges beim Leben seines altern Bruders Reinhardbeigebracht, und können dem, aus der ihm vom Pfarrer Zinzerling zuTungeda im Jahre 1606 gehaltenen Leichen-Rede hinzufügen, dass derKnabe zunächst unter der mütterlichen Obhut erzogen, dann auf den Kathseines mütterlichen Oheims, des fürstlichen Hofraths Heinrich v. Erffazu Weimar, auf die Schulen zu Gotha und Eisenach und von daauldie Universität zu Jena geschickt wurde „allda dann feine Arbeit gew
„fen, nicht Bier- und Wein-Kandel vmbzuftürtzen, oder mit Andern