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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Wangenheim. II. Linie. I. Branche.

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Bei seiner steten Abwesenheit in fernen Ländern musste er seine x vr. Ge -

neration.

Guts- und Familien-Angelegenheiten durch Mandatare betreiben lassen, alswelche wir den Magister Friedrich Wilhelm Zachariae, Superinten-dent in Wangenheim, und später als Vertreter von Georg LudwigsSohn dessen Sohn Dr. juris Heinrich Rudolph Zachariae finden,eine Familie, welche bis in die Mitte dieses Jahrhunderts vielfach alsffangenheim'sche Gerichts-Direktoren und General-Bevollmächtigte er-scheint. Wer Georg Ludwigs Gemahlin gewesen, haben wir nicht er-mitteln können, wenn aber ein uns vorliegender Brief ausModena vom11. Decbr. 1773 an den Geheim-Bath von Studnitz zu Gotha von ei-ner Gräfin Anna Margherita Joseffa vonManzoli del Monte, ge-borene von Wangenheim einer Enkelin Georg Ludwigs zuzuschrei-ben ist, so wäre seine Gemahlin eine Reichs-Gräfin von Grumbach,also aus dem Hause Salm, gewesen. Nach den Namen seiner beidenSöhne 283. Ludwig Ferdinand Joseph und 284. Franz dürften diese^Iranon.in den'Kaiserlichen Staaten geboren sein, im Jahre 1731 bezeichnet dasTestament ihrer Tante Rosina Magdalena vermählte Janus den erstemals Kaiserlichen Hauptmann, den andern als Kaiserlichen Fähndrich. Derletztere wird vor dem Vater gestorben sein, da er 1736 nicht mehr un-ter den Lebenden erwähnt wird, und bei dem zwischen 1734 und 1736erfolgten Tode des Vaters die Lehne für ihn nicht gemuthet sind. Derältere Sohn Ludwig Ferdinand Joseph verkaufte nun 1742 sein Mit-telgut zu Wangenheim an Herrn v. Uechtritz, und ist am 30. Septbr.1756 als Kaiserlicher Oberst ohne männliche Descendenz verstorben.

195. Ernst Günther,

Burckhart Hartmanns dritter Sohn, ist für uns als der Fortpflanzerseines Stammes bis zu der Jetztzeit von Wichtigkeit, ohne dass wir sonstetwas Bemerkenswerthes aus seinem Leben anzuführen wüssten, indemwir auch nicht einmal den Namen seiner Gemahlin aufgezeichnet gefun-den haben. Dass er in Folge der neuen Gütervertheilung im Jahre 1705den väterlichen halben Steinhof zu Brüheim für sich erhielt, haben wiroben gesehen, zugleich lehrt uns aber das Testament seiner Schwester,der Frau von Jänus, dass seine Söhne dieser ihrer Tante mit bedeu-tenden Schuld-Posten auf dem Steinhofe verhaftet waren.

Ernst Günther verstarb zuerst unter seinen Brüdern am 27. April1710 mit Hinterlassung von drei Söhnen, welche wir unter der nächstenGeneration erwähnen werden.