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Stamm Wangenheim. I. Linie. III. Branche.
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2. die später an den Amtmann Ludwig Friedrich Lenz zu Alten- xvii.Ge.
neration.
bürg verheirathete Tochter Auguste.
Am 3. April 1720 verpfändete er sein Obergut zu Tüngeda mitlehnsherrlichem Consens dem Geheimrath Bachof von Echt für ein Dar-lehn von 3000 Thalern, und miethete sich einstweilen bei seinem SchwagerChristian von Wangenheim zu Sonneborn ein. Schon Michaelis1722 lieh er aber von der Herzoglichen Stiftungs-Casse weitere 12000Thaler, welches wohl die Veranlassung war, warum er bald darauf 1725sein Gut ganz an die Herzogliche Bent-Cammer zu Gotha veräusserte, daer die Schuldenlast nicht zu tragen vermochte, und damals auch wohl nachdem Tode seiner ersten Gemahlin bald den Gothaschen Dienst verliess, undsich in K.K.Dienste begab, in welchen er es zum Oberst und Begiments-Commandeur brachte, als welcher er am 12. Decbr. 1774 ohne männlicheDescendenz verstorben ist, da aus seiner zweiten, mit einer Freiin vonHalama aus einem alten Böhmischen Breiherrlichen Geschlechte ge-schlossenen Ehe anscheinend keine Nachkommen entsprossen sind.
Das Obergut Tüngeda überliess die Herzogliche Bent-Cammer imJahre 1748 wieder als Mann- und successives Weiberlehn an den Gehei-merath Carl Aemilius von Uechtritz.
Die III. Branche der I. Linie des Stammes Wangenheim,
welche noch gegenwärtig blüht, stammt nun, wie wir oben bereits er-wähnt, von Balthasars jüngstem Sohn
Fünfzehnte Generation in der III. Branche der I. Linie des Stammes
Wangenheim.
124. Hans Georg
im Gegensatz zu seinem gleichnamigen Vetter auf dem Untergute zu Tun- xv - Ge -geda der Aeltere genannt.
Hans Georg hatte aus der väterlichen Erbschaft das Hintergut zuWangen heim erhalten, und scheint dort auch seinen wesentlichen Auf-enthalt genommen zu haben. Er war zwei Mal verheirathet, zuerst mitMartha Agnes von Wangenheim, der Tochter Friedrichs v. Wan-genheim zu Hütscherode, aus dessen erster Ehe mit Anna MariaTon Gleichen, nach deren Tode Friedrich von Wangenheim sichmit Hans Georgs Schwester Margaretha wieder verheirathet hat, sodass dieser also der Schwager seines Schwiegervaters wurde. Die Ehesoll nach einer Notiz in den Behringer Stammtafeln der Frau v. Trützsch-ler, geborne von Wangenheim, schon 1635 geschlossen sein, das