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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Wangenheim. I. Linie I. Branche.

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Heinrich das Gut Graitschen, der jüngere Friedrich Wilhelm aber xvr - r '""das Gut in Wangen he im in Besitz nahm. Nach einer vom Herrn Ar-ehivrath von Mülverstedt mir gewordene Notiz starb Georg Heinricham 10. Januar 1675 mit Hinterlassung eines Sohns Heinrich Wilhelm,welcher nach einer in der Bibliothek zu Stolberg vorhandenen Leichen-rede am 6. Decbr. 1669 aus der Ehe Georg Heinrichs mit Anna Do-rothea, geborne von Sandersleben, geboren war, und dem Vaterbereits am 15. August 1676 im Tode als unmündiger Knabe, mit Hinter-lassung von zwei Schwestern, Dorothea Susanna und Anna Eleo-nora, nachfolgte, worauf das Gut Graitschen wieder au FriedrichWilhelm zurückfiel. Dieser

186. Friedrich Wilhelm,im Gegensatz zu seinem Wintersteiner Vetter Friedrich Wilhelm,Bernhard Wilhelms Sohn vom II. Viertel in Sonneborn, der Jüngeregenannt, lebte anscheinend fortwährend zu Wangenheim. 1659 am 22.August unterzeichnete er mit den übrigen Familienhäuptern den Cautions-Revers, wodurch der mehr als 120jährige Streit mit der Stadt Gothaüber die Brauerei und den Handwerks-Betrieb in den Wangenheim'schenGerichts-Dörfern zu Gunsten der Stadt beigelegt wurde. Welche Stellungim öffentlichen Leben er eingenommen, haben wir nicht gründlich ermittelnkönnen, anscheinend war er aber unter Herzog Ernst dem Frommen unddessen Sohn, Friedrich L, mehrfach in Hof- und Militair-Diensten ange-stellt. Nachdem ihm durch den Tod seines Neffen Heinrich Wilhelmim Jahre 1676 auch das Gut Graitschen angefallen war, traf er mitden Söhnen seines Oheims Hans Georg des Aeltern, nach dessen am8. Januar 1681 erfolgtem Tode einen Tausch, vermöge dessen er seinenbeiden Vettern Georg und Heinrich das ihm angefallene Gut Grait-schen gegen deren von ihrem Vater ererbtes Hintergut Wangenheimabtrat, und somit 2/3 der Wangenh eim -Wangenheim'schen Hälftedes Schlosses Wangen heim in seiner Hand wieder vereinigte. Wäh-rend seines Besitzes von Wangenheim wurde auch die Herstellung deran die Stelle der abgerissenen alten Bonifacius-Kirche zu Wangenheimneuerbauten jetzigen Trinitatis-Kirche von 1687 bis 1690 ausgeführt, wel-che am 27. Juli 1690 eingeweiht wurde. Friedrich Wilhelm, dessenGeburtsjahr in der Mitte der 30er Jahre des 17. Jahrhunderts zu suchensein wird, war zwei Mal verheirathet, und erzeugte nach Ausweis derWangenheimer Kirchenbücher in beiden Ehen eine zahlreiche Nach-kommenschaft. Seine erste Gemahlin Maria Sophia von Wangenheimsoll nach den Gleichenstein'schen Stammtafeln eine Tochter HansReinhards von Wangenheim zu Sonneborn und dessen GemahlinMagdalena von Geusau gewesen sein, was aber nicht wohl möglich,da letztere schon am 12. Novbr. 1622 starb, die Tochter derselben also