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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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Einleitung.

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genheim Winterstein'schen Stammes verkauft, trat das 1757 vonAdam Anton ererbte TJntergut Tüngeda schon bei Lebzeiten 1770 anseinen einzigen Sohn Carl Bernhardt Heinrich ab, welcher aber nichtim Stande war, das überschuldete Gut zu erhalten, und dasselbe daher1771 für 30,500 Mfl. an Geh.-Bath v. Uechtritz verkaufte, der damitin den Besitz der gesammten Wan genheim - Wangenheim'schen Fami-liengüter mit Ausschluss des Steinhofs zu Brüheini eintrat. Carl Bern-hard Heinrich starb ungefähr 1821 als S. Gothascher General-Major undCommandant v. Gotha und Senior seines Stammes. Er hinterliess, nach-dem sein zweiter Sohn LudwigAugustOtto 1809 unverehelicht gestorbenwar, nur den einzigen Sohn Carl August, welcher als Kgl. Würtemberg-scher Staats-Minister a. D. am 15. Juni 1850 starb, und, nachdem seinjüngster Sohn Paul 1847 vor ihm sein Leben geendet, zwei Söhne hin-terliess.

Der älteste von diesen Hermann, jet/.t Königlich Preussischer Geh.-Reg.-Path zu Berlin, ist zeitiger Senior des \Vangeheim-Wangen-heim'sehen Stammes, und hat nur zwei Töchter am Leben, während seinim Kaiserlichen Ministerium zu Wien angestellter Bruder Wilhelm Vatereines am 2. Juli 1836 geborenen Sohns Albert ist.

Der Stamm Winterstein

theilte sich unter den Enkeln und resp. Urenkeln Hans des Aeltern imAnfang des 16. Jahrhunderts in die vier sogenannten Viertel, von denendas IV. 1844 ausgestorben ist, die übrigen aber noch fortblühen:

Das 1. Viertel

stammt von Hans des Aeltern Ur-Enkel, seines Enkels Hans, LutzensSohn, jüngstem Sohne

Friedrich, seit 1536 der Aeltere genannt.

Friedrich der Aeltere setzte sich mit seinem altern Bruder Lutzund dessen Sohn Wolf Veit so auseinander, dass ihm das s. g. Schie-ferschloss zu Wangenheim und das gleichnamige Schloss zu Sonne-born als Bittersitze zu Theil wurden, woneben er von Stolanus vonScharffenstein, dessen Besitz zu Brüheim erkaufte und mit seinemWangenheim'schen dortigen Besitz zu einem Gute verband. Er starb1575 und sein einziger Sohn Melchior Ludwig folgte ihm bereits indemselben Jahre mit Hinterlassung zweier unmündigen Söhne im Tode nach.

Von diesen Söhnen begründete der älteste Sohn Friedrich Jobstauf dem Schieferschlosse zu Wan gen heim die ältere im Jahre 1778ausgestorbene Linie dieses Viertels, w x elche wir zunächst verfolgen wollen.

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