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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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IX. Gener. 28. Georg I. 14251430.

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mittelst einer Urkunde entgegen, worin er sich Jorge von Wanginheim ix. Ge-here zu Wintirfteyn nennt, und einen Rentenkauf zu Oesterbehringen * erbestätigt, wodurch der Curt Wingartener zu Oesterbehringen derFrau Margaretha Cruthufin zu Eisenach für ein Darlehn von 10Rheinischen Gulden einen Gulden Rente verschreibt, und eine halbe HufeLandes in Oesterbehringer Flur dafür zur Sicherheit setzt, welche früherClaus Fincke besessen hat. Das Siegel der Urkunde führt die Umschrift:S. iorge von Wangeheim (Reg. 259 der II. Sammlung). Diese Urkundewurde wahrscheinlich bald nach seines Vaters Tode von ihm gegeben, dennerst mehrere Wochen später am Dienstage nach Francisci (4. October)1425 wurde der auf das Absterben seines Vaters ertheilte Lehnhrief fürihn und seinen Vetter Hans ausgefertigt (Reg. 169 der I. Sammlung).

Am Donnestage in den heiligen Ostertagen des folgenden Jahrs 1426finden wir ihn wieder in Gesellschaft seines Vetters Hans, als dieser einenVergleich zwischen dem Lieb-Frauen-Stift zu Eisenach und HeinrichEckersleben zu Brüheim über rückständige Fruchtzinsen beurkundet(Reg 260 der II. Sammlung).

In gleicher Weise zusammen handelnd finden wir beide Vettern am26. Juli 1427 bei Bestätigung eines Rentenverkaufs in Sonneborn (Reg.174 der ersten Sammlung).

Dann wird Georg von Wangenheim am Montag vor Laurenti 1428bei Entscheidung eines Streits zwischen den Dörfern Pfullendorf undWarza über die Trift und Wüstung zu Furtbe als Gerichtsherr vonPfullendorf genannt (Reg. 263 der IL Sammlung); und finden wir ihnnoch ein Mal mit seinem Vetter Hans am Donnerstage nach Dionysii (9.October) 1429, nachdem beide erst am Sonntage S. Bonifacii desselbenJahrs durch die Gemeinde Sonneborn den Augustinern zu Gotha 100Rheinische Gulden bis zu nächsten Michaelis hatten vorschiessen lassen(Reg 177 der I. Sammlung), wo beide Vettern zur Abtragung andrer be-schwerlicher Schulden von denselben Augustinern 300 Rheinische Guldenaufleihen, und die Zinsen auf das Dorf Sonneborn anweisen (Reg. 176der ersten Sammlung).

Wenn von dieser Zeit an die Urkunden über Georg schweigen, seinVetter Hans aber bereits am 28. Januar 1430 auf sein Ableben die Ful-daschen Lehne über Sonnebo-rn muthete, und Johannes Rothe in sei-ner Thüringenschen Chronik und nach ihm Galetti in seiner Thüringen-echen Geschichte ihn gar schon 1428 bei Leipzig gegen die Hussitenfallen lassen, so wird die Kotiz in Spangenbergs Adelsspiegel ILTheil,Fol. 218 b wohl richtig sein, wo es heisst: George von Wangenheim, Frie-drich Viizthumb find Anno 1430 bei Grimme erschlagen, George vonWitzleben, öberfter Fanhrich der Meißner ist in gedachter Niederlag ge-fangen; und muss dieses Treffen dann in den Winter von 14 2 % 0 gesetzt