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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Erster Abschnitt.

ix. Ge- Arnstadt und Sondershausen von seiner Gemahlin Katharina von

neration.

Braunschweig ein Sohn, Heinrich XXXI. der Jüngere, geborenwurde, Ritter Jacob von Wangenheim zu Gevatter gebeten wurde(Reg. 240 der II. Sammlung). Zu Weimar bezeugte er in demselbenJahre die Verpfändung des Schlosses Tenneberg an die Gebrüder vonHausen (Reg. 241 der IL Sammlung).

1419 am Sonntage Lätare begegnet uns Ritter Jacob von Wan-genheim wieder in derselben Verbindung mit Otto von EbelebenundWerner von Hanstein, wie bei der Verpfändung von Schlotheiniim Jahre 1416, als Otto von Ebeleben jetzt für 2000 Rheinische Gul-den der Gläubiger der Grafen Heinrich von Schwarzburg, Frie-drich von Beichlingen, Botho von Stolberg und Friedrich v.Gleichen wurde (Reg. 243 der II. Sammlung).

1421 am Montag nach Pfingsten vermittelte er mit seinem VaterFriedrich dem Aeltern und Egkard Weifsen die Streitigkeiten seinerWintersteiner Vettern Ritter Friedrich VIII. und Hans von Wangen-heim (Reg. 168 der I. Sammlung).

1422 in der Woche nach Jubilate wohnte Ritter Jacob von Wan-genheim dem Landtage zu Weimar bei, auf welchem unter Andernder Streit der Grafen Heinrich und Ulrich von Hohnstein über denBesitz von Stadt und Schloss Heringen in der güldenen Aue entschie-den wurde (Reg. 255 der IL Sammlung), und im Jahre 1423 am Sonn-tage Oculi finden wir ihn als landgräfiichen Voigt des Schlosses Keffern-burg (Reg. 256 der IL Sammlung).

1425 am Tage vor Himmelfahrt vermittelt er im Vereine mit GrafHeinrich von Schwartzburg, Ritter Friedrich von Hopfgarten,Bernhard Marfchalk und Hermann v. Heilingen zu Herbslebeneinen Streit zwischen den Grafen von Gleichen und Hans von Wer-thern (Reg. 257 der IL Sammlung). Sonntag nach Jacobi desselben Jahrstrat Ritter Jacob in den Antheil seines Bruders Friedrich an dem ver-pfändeten Schlosse Hayneck ein (Reg. 258 der IL Sammlung) und imFrühjahre des folgenden Jahrs 1426 verbürgt er sich noch ein Mal fürdie Grafen Ernst und Friedrich von Gleichen beim Verkaufe eini-ger Zinsen aus Emieben an das Jungfrauen-Kloster zu Arnstadt (Reg,171 der I. Sammlung). Bald darauf zog er mit dem Meissnisch - Thu-ringenschen Heere gegen die Hussiten nach Böhmen als einer der An-führer des Fussvolks mit aus (Fabricius in Orig. Sax. pag. 700 sagt:Thuringorum praefectus erat Erneftus Comes Glichenfis, legalus Fride-ricus Comes Tunnenfis, magißer equilum Fridericus Bichlingius Corneairibuni Ditericus iViceleben, Jacobus Wangenhem, Jano Schonfeld;vid. Horns Leben Friedrich des Streitbaren p. 519) und blieb in derSchlacht bei Aul'sig am 15. Juni 1426 nebst sämmtlichen obengenannten