VIII. Gener. 18. Friedrich V. 1377-1431.
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Schock Groschen, welche dieser dem Dietrich von Molschlehen und^ 11 - 0 *"
neration.
Jan von Dimmerode schuldete, und Montag vor Bonifacii desselbenJahrs für 150 Mark gegen Heinrich von Erffa und Dietrich vonWitzleben (Reg. 220 u. 221 der II. Sammlung). 1417 am SonntageStephani (26. Decbr.) schloss er mit seinem Vetter Fritz und seinen Söh-nen Ritter Jacob, Friedrich und Apel mit dem Landgrafen und den Städ-ten Erfurt, Mühlhausen und Nordhausen mit vielen Andern einBündniss zu gegenseitigem Schutz auf 15 Jahre und versprach mit seinenVettern und Söhnen 2 mit Gleven zur Hülfe zu stellen (Mittheilung desArchivrath Beyer aus dem Stadtarchive zu Erfurt).
Als im Jahre 1421 am Montage nach Pfingsten seine WintersteinerVettern Ritter Friedrich und dessen Neffe Hans sich über mehrere un-ter ihnen entstandene Mishelligkeiten über ihr gemeinschaftliches Besitz-thum Winter stein gütlich einigten (Reg. 168 der I. Sammlung) warFriedrich der Aeltere von Wangenheim mit Hülfe seines Sohns Ja-cob und des Eghard Wyfze der Vermittler, und während es zweifel-haft bleibt, ob er oder sein Sohn Friedrich es war, den wir am 30.Novbr. 1426 als Bürgen für Graf Heinrich von Sehwarzburg und amDonnerstag nach Cantate 1427 als Zeuge neben dem Wintersteiner Hansvon Wangenheim (Reg. 261 der II. und Reg. 173 der I. Sammlung)finden, und welcher von beiden Vormund für seines bei Aufsig gefal-lenen Sohns Jacob Kinder war (Reg. 262 der IL Sammlung), so war erdoch unzweifelhaft derjenige, welcher als Geschlechts-Aeltester die Auf-sicht über die Spende zu Wangenheim führte, zu deren Besten amTage Antonii confefsoris 1428 Dietrich von Archfeld und seine Ehe-frau Jutte eine jährliche Rente von 8 Rheinischen Gulden angelobten,für welche sie von Friedrich dem Aeitern 90 Gulden empfangen zuhaben bekennen (Reg. 175 der I. Sammlung).
So sehen wir Friedrich den Aeltern, welcher jetzt jeden Falls das70. Lebensjahr überschritten haben musste, den Abend seines Lebens mitfrommen Werken schmücken, wie wir ihn als jungen Mann schon in die-ser Weise thätig fanden, und es ist nicht wahrscheinlich, dass er es war,welcher 1430 am Mittwoch nach Philippi Jacobi den Frieden zwischenLandgraf Friedrich und dem Stifte Fulda vermittelte, sondern wirmüssen vielmehr annehmen, dass dies sein Sohn Friedrich war (Reg.179 der I. Sammlung).
Am 24. Februar 1431 starb er und wurde zu Wangenheim in derKirche begraben, wo sein Leichenstein noch vorhanden ist. Aus seinerEhe mit Jutta, deren Geschlechts-Stamm uns zwar nicht genannt ist,welche jedoch ohne Zweifel eine Tochter Dietrichs von HeyHngengewesen ist, mit welcher er das Dorf Mihla und Zubehör erheirathethatte (Reg. 272 der IL Sammlung) überlebten ihn zwei Söhne Friedrich