VIII. Gener. 18. Friedrich V. 1377-1431.
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nen der eine Ritter war, die Bürgschaft für ihn, als er am 6. Decbr. 1400 V i»- G «-
neration.
dem Landgrafen Urphede gelobte und seiner Haft entlassen wurde (Reg.178 II. Sammlung).
Als Bürge für landgräfliche Schulden finden wir Friedrich denAeltern von Wangenheim nun auch ferner noch häufig, so 1401 amFreitage nach dem 18. Tage (12. Januar?) für 400 Mark gegen Frie-drich und Heinrich von Witzleben (Reg. 180 der II. Sammlung);1402 Sonnabend nach Egidi für 100 Mark gegen Thilo von Seebachund Heinrich von Greussen, 1304 Montag nach S. Agnes (21. Ja-nuar) für 400 Mark gegen Ritter Rüdiger vom Hayne und Friedrichvon Osterode (Reg. 188 der II. Sammlung), in demselben Jahre amSonntage Quasimodogeniti mit seinem Sohne Jacob (der hier zum erstenMale uns begegnet) für 475 Mark gegen Graf Heinrich von Gleichen(Reg. 189 der II. Sammlung). Bei so vielfach übernommenen Verbind-lichkeiten kann es nicht Wunder nehmen, wenn wir ihn selbst Schuldencontrahiren sehen, wie es 1404 am Sonntag Jubilate geschah, wo er seineJahrgelder aus Gotha für 60 Schock Groschen dem Domherrn GüntherEschleben zu Gotha wiederkäuflich überlassen musste (Reg. 195 derIL Sammlung), da der Landgraf ihm auch statt baaren Geldes nur Schuld-verschreibungen geben konnte, wie dies am Dienstag nach Ostern 1407über 596 Goldgulden der Fall war (Reg. 196 der IL Sammlung).
Um diese Zeit starb Landgraf Balthasar und Friedrich der Ael-tere scheint nach dem Regierungs-Antritt Landgraf Friedrich des Jüngernsich mehr aus der landgräflichen Umgebung zurückgezogen, und die öf-fentlichen Händel seinen Wintersteiner Vettern und seinen Söhnenüberlassen zu haben, wenn wir ihn auch dann und wann noch selbstthätig eingreifen sehen.
Im Vereine mit seinem Sohne Jacob sehen wir Friedrich den Ael-tern und ihren Vetter Lucz zu Winterstein ein durch den Tod desAppel von Archfeld ihnen heimgefallenes Lehngut, aus anderthalb Hu-fen Land vor Hochheim bestehend, dem Katharinen-Kloster zu Eise-nach für 105 Gulden als eigenes und freies Gut verkaufen, wie der amSonnabend vor Palmarum 1411 darüber ausgefertigte Kaufbrief ausweist(Reg. 206 der II. Sammlung); gleichzeitig aber schenken Friedrich derAeltere, Friedrich der Jüngere Ritter und sein Bruder Lucze vonWangenheim mittelst einer, Tags darauf am Palmsonntage ausgefertig-ten Urkunde (Reg. 207 der IL Sammlung) dem gedachten Kloster fernereine halbe Hufe Landes, welche der verstorbene Hermann von Arch-feld von ihnen zu Lehn gehabt hat, mit besonderer Rücksicht darauf,dass Hermann Archfelds Tochter Elisabeth Klosterjungfrau im S.Katharinen-Kloster ist. Es ist hierbei zu beachten, dass bei diesem Ver-kaufe Friedrichs des Aeltern Sohn Jacob, welcher hier zum ersten
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