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VII. Gener. 15. Ludowicus VII. iunior. 1331—1337.
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qeheim, ad hoc ratihabitione et consensu accedente, und am Ende Et egoLudewicus predictus dominus in Wangelieym empcionem et vendicionemde fepedicio altera et dimidio manso celebratam ratam et gratam haben*sigillis patruorum meorum, cum proprio caream, isto contentuset nihilominus omnia premiffa recognofcens ea approbavi etc., so müssenwir daraus schliessen, dass er noch jung, und sein Vater Ludwig V.,dem wir 1318 zuletzt urkundlich begegnet sind, bereits längere Zeit ver-storben war. Jedenfalls aber wird man annehmen können, dass er das14. Lebensjahr erreicht hatte. — Noch in demselben Jahre 1331 am 22.Juli, und zwei Jahre später am Montage posi vocem jucunditatis 1333sehen wir ihn in ähnlicher Weise, bei Rechtshandlungen seiner Vetternmitwirken, ohne sich eines eigenen Siegels zu bedienen (vid. Nro. 44 u.45 der IL Sammlung).
Ob wir ihn als den im Orlamündschen Lehnbriefe von 1335 genann-ten Luczen zu betrachten haben, mag nach dem früher darüber Gesagtendahin gestellt bleiben, jedenfalls ist es aber dieser unser Ludwig derJüngere, welcher am 1. October 1337 den Brief mit besiegelt hat, durchwelchen Friedrich III. v. Wangenheim seinen Antheil an Branden-fels und Grossen-Behringen auf seinen Neffen Friedrich IV. über-trug (Reg. 90 der I.Sammlung) und scheint auch derjenige Lutz zu sein,welcher am St. Thomastage 1340 sammt seinen Winterstein'schen Vet-tern vom Landgrafen Friedrich dem Ernsthaften mit dem Heinrichsbergobeliehen wurde (Regeste 92 der I. Sammlung).
Ob er oder sein Vetter der Weniger (der kurze oder der kleine)Lucz (Friedrichs Bruder) der am 4. May 1344 erwähnte SchwagerRudolphs von Ryschach (Nro. 54 der IL Sammlung) gewesen, bleibtzweifelhaft, dagegen aber erscheint er als Ludwig der Jüngere 1348unter den Bürgen als die Grafen von Hohenstein und SchwarzburgSchloss Keula mit Gr. Meier, Metstedt und Toba an die GebrüderRudolf und Otto von Ebeleben für 500 Mark Silber Nordhäuser Wäh-rung versetzten (Jovii Schwarzb. Chronik p. 367. Nro. 59 der IL Samm-lung) und diese Bürgschaft w r ar vielleicht die Ursache zu der Fehde mitden Grafen v. Schwarzburg, in welcher er 29 Jahr später blieb. Inder früher bereits erwähnten und nähererörterten Urkunde vom 16. Octo-ber 1349 (Reg. 10") der I. Sammlung) tritt Lucz der Jüngere uns nunaber auch innerhalb der Familie mit seinen Wintersteiner Vettern handelndentgegen, und sind in diesem Vertrage, wenn schon darin verabredet wird,dass die Vettern, so lange der alte Friedrich lebt, und noch 4 Jahrenach dessen Tode, in ungeteiltem Besitz ihrer altväterlichen Güter ver-bleibenwollen, doch die ersten Anfänge für die nachherige gänzliche Trennungdes Familienguts des Wangenheim'schen u. Winterstein'schen Stammes zu