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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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VI. Gen. 14. Friedrich III., Friedrich I. Sohn. 1296—1353. 229

Brandenfels mit den Dörfern Grossenbehringen, Tungeda und VI - Ge-

° c nerntion.

Craula, mit den „Gruben" und dem Heinrichsberg als auch das ihmund seinem früher verstorbenen Bruder Albert zustehende Buiglehn inTennstedt mit zugehörigen 4 Hufen Lehnland, der Voigtei über 5 an-dere Hüten und dem Bankgelde von jährlich einer Mark aus Tennstedtwiederum gemuthet und zu Lehn empfangen (vid. Reg. 60 der IL Samm-lung), und ordnete nun zunächst mit seinen beiden Neffen Friedrichund Lucze, Alberts Söhnen gemeinschaftlich ihre Besitz- und Vermö-gens-Verhältnisse gegenüber ihrem Vetter Lucz VI., Lucz V. Sohn,durch den mit diesem geschlossenen Vertrag vom St. Gallentage 1349(vid. Reg. 100 der I. Sammlung), mittelst welchen der Hauptsache nachverabredet wurde, dass sämmtliche Vettern, so lange der alte OheimFriedrich lebte und nach seinem Tode noch vier ganze Jahre in unge-theiltem Besitze ihres alten Familienguts bleiben wollten. Auf den übri-gen Inhalt dieses Vertrags kommen wir an einer andern Stelle zurück.

Im Spätjahre 1349 finden wir den alten Friedrich von Wangen-heim wieder am Hofe der jungen Landgrafen, und zwar am 13. Decbr.bei Feststellung der Mitgift für die an den Landgrafen von Hessen ver-heirathete Schwester der jungen Herren, Elisabeth (Nro. 61 der ILSammlung), und am 20. Decbr. bei der Einweisung des Heinrich vonLauch», Amtmanns zu Salcza, in den Besitz derjenigen Güter, welchefrüher Colmatzch von Meychwitz innegehabt, und worauf die Gross-nmtter der Landgrafen, Elisabeth, ihm bereits die Anwartschaft ertheiltgehabt hatte (Reg. 62 der IL Sammlung). Am Sonnabend vor Jubilate

1350 aber erscheint er neben den Grafen v. Schwarz bürg und andernalten Räthen der greisen Grossmutter Landgräfin Elisabeth als Zeugebei dem feierlichen Akt, wodurch die jungen Landgrafen Friedrichund Balthasar auf den "Wunsch ihrer Grossmuttor, dem Edeln Thimovon Coldicz die Leitung der Regierung des Landes und ihres Hofesübertragen (vid. Reg. 64 der IL Sammlung).

1351 ertheilte Fritz der Elter und seine Neffen Fritzsche der Jün-gere und Lutz nach einem Reinhardsbrunner Copialbuch ihre Erlaubnissals der Burgmann Heinrich Cenge zu Weissensee dem Kloster Rein-hardsbrunn den Zehnten von Topilstedt (Topfstedt?) verkaufte(Regeste 101 der I. Sammlung). Auch erliess Carl IV. unterm 13. Juli

1351 von Prag aus an die Herren Friderich sen., Friderich jun. undLudwig von Wangenheim die Aufforderung die dem Römischen Stuhleund dem Erzbischof Gerlach v. Mainz gehorsame Geistlichkeit zu schü-tzen, und gegen des genannten Erzstifts Amtleute und Diener zu verthei-digen. Die Original-Urkunde befindet sich nach der Mittheilung des Ar-chivraths Beyer im Domarchiv zu Erfurt (Nro. 66 der IL Sammlung).

Um diese Zeit versetzten die jungen Landgrafen auch nach einer