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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Erster Abschnitt.

vi. Ge- nen Dörfer überwiesen, welche Ortschaften das waren , wird nicht

neration. 7

gesagt. Nach einer nicht datirten Urkunde gab um diese Zeit LandgrafFriedrich auch ein, im Copialbuche des Dresdener Archivs nicht ge-nanntes Dorf Friedrich dem Aeltern und seinen Neffen Friedrich undLucz in Pfandbesitz (Reg. 52 der IL Sammlung).

Am Mittwoch nach Jacobi 1346 bestätigt Friedrich der Aeltero alsLehnsherr des Ritters Heinrich von Goldbach einen Verkauf, wel-chen dieser in Ansehung einiger Zinsgüter in Sonneborn, welche er vonden Herren v. Wangenheim zu Lehn trug, mit dem Vicar Hermannzu Sonneborn und dieser wieder mit dem Vicar Ludeger Hopfensaczu Eisenach abgeschlossen hatte (Reg. 55 der IL Sammlung). Am 28.Decbr. 1346 und am 20. März 1347 zu Nürnberg ist der alte Frie-drich im Gefolge des Landgrafen, am letztgenannten Tage als Zeuge beider wiederkäuflichen Verpfändung der Lausitz von Seiten des MarkgrafenLudwig von Brandenburg und des Herzogs Stephan von Bayernan den Landgrafen Friedrich (Reg. 45 der IL Sammlung und Reg. 98der I. Sammlung).

In demselben Jahre 1347 am 21. April, war derselbe zu EisenachMit-Unterhändler bei dem Vertrage, welcher zwischen dem LandgrafenFriedrich dem Ernsthaften und Graf Günther von Schwarzburg,dem nachherigen Kaiser über den Zoll und die Zollstrasse von Franken-hausen geschlossen wurde (Reg. 99 der I. Sammlung). Die übrigenMit-Unterhändler waren Graf Günther v. Schwarzburg Herr zu Pös-neck, Graf Heinrich Herr zu Schwarzburg, Graf Günther Herr zuLeuchten berg, Gebrüder, Graf Friedrich von Orlamunde Herr zuWeimar, Conrad Prutze des Landgrafen Canzler, Albrecht v. Mal-tiz Hofrichter, Ulrich v. Glatebach, Otto v. Stuterheim Ritter undReinhard von Hornsperg. Noch einmal in diesem Jahre erscheintFriedrich v. Wangenheim im Geheim-Rathe des Landgrafen zu Ei-senach bei Ausfertigung eines neuen Lehnbriefs für Graf Heinrich undGraf Günther v. Schwarzburg (Reg. 58 der IL Sammlung).

Derselbe scheint darauf, als Landgraf Friedrich der Ernsthafte am2. Februar 1349 gestorben war, und dessen Söhne Friedrich der Strengemit seinen Brüdern Balthasar und Wilhelm zur Regierung gekommenwaren, sich allmählich mehr aus dem öffentlichen Leben zurückgezogenund der Ordnung der Verhältnisse seiner Familie mehr zugewendet zuhaben, während sein Neffe Friedrich, welchem er 1337 bereits seinenAntheil an der Burg Brandenfels abgetreten hatte, jetzt im Diensteder Landgrafen als deren Marschalk u. s. w. immer mehr sich hervor-thut. Der alte Oheim hatte nach dem über privilegiorum MarchionumMifsn. fol. 2 b für sich und seine Neffen nach dem Regierungs-Antritteder jungen Landgrafen 1349 sowohl die Schlösser Winterstein und