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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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Vorerinnerung.

Im ersten Capitel des als Einleitung vorangeschickten Buchs habenwir uns über den Namen und die Abkunft des Geschlechts bereits aus-gesprochen, und die ersten Träger des Namens Wangenheim sowie dieVerzweigung der beiden noch blühenden Familien-Stämme in ihrem Ur-sprung nachgewiesen und wollen nun in den folgenden beiden Abschnittendes gegenwärtigen zweiten Buchs zur Genealogie des Geschlechts und zurBiographie seiner einzelnen Mitglieder dasjenige zusammenstellen, was dasvorhandene Urkunden-Material uns bietet

Der erste Abschnitt umfasst die Nachrichten von dem urkundlich fest-gestellten ersten gemeinschaftlichen Stammvater des Wangenheim'sehenGeschlechts und seiner Nachkommen in den ersten elf Generationen, wäh-rend des Zeitraums von 1133 bis zum Anfange des 16. Jahrhunderts, woder letzte gemeinschaftliche Stammvater des Stammes WangenheimBernhard (starb 1519) und die Stammväter der vier Viertel lebten, inwelchen der Wintersteiner Stamm bis in die neueste Zeit blühte. Imzweiten Abschnitte folgen dann die weiteren Generationen bis auf die Ge-genwart, aber jetzt wegen der grössern Anzahl der Familien-Glieder inden einzelnen Zweigen, nach diesen gesondert.

Ehe wir aber zu dieser überall urkundlich belegten Geschichte dereinzelnen Mitglieder des Geschlechts übergehen, müssen wir hier nochderjenigen Erzählungen über angebliche der frühern Zeit angehörige Mit-glieder der Wangenheim'schen Familie gedenken, welche uns Thürin-gensche Chronisten und nach ihnen Herr v. Gleichenstein in Rudol-pMs Gotha diplomatica auftischen, und welche wir in das Reich der Fa-beln verweisen müssen, wenn auch Herr v. Gleichenstein für sich diesorgfältige Benutzung der Archive in Anspruch nimmt, für welche seinein allen Generationen höchst mangelhaften und unzuverlässigen genealogi-schen Tafeln des Wangenheim'schen Geschlechts ein so trauriges Zeug-niss ablegen. Nach der Gleichenstein'schen Erzählung soll Udo vonWangenheim der Urheber des Geschlechts sein, welcher 936 mit den

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