Lehns-Verhältnisse.
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Theil daran famt dem Schlofsgraben zuflehet mit dem See undObern und Niedern Gerichten dafelbft zur Helffte item das DorffHochheimb zur Helffto mit allen feinen zugehörungen, hohen undniedern Gerichten, wie es an Sie kommen ift, das Dorff Tüngedamit der Behaufung und neuen Gebäude am Wohnhaufs famt einemStall, zweyen Schafhöfen und zweyen Frucht Scheunen mit denengefamten Ober vnd Nieder Gerichten den Steinhof zu Brüheimbmit feinen zugehörungen, inmaafsen derselbe von Hermann Sehaffenerkaufft ist worden, das Jus Patronatus zur Helffte in denen Dör-fern Wangenheim Hochheimb und Tungeda, abfonderlich zwölffHufen Landes in Tüngedafcher flur gelegen, Item das ErffaifcheLand als vier Hufen und siebenzehn Acker , fo Georg Melchiorvon Wangenheim von denen von Erffa gegen andere lehnbarenUnterthanen und vmb zweihundert, fünf und ficbenzig Gülden lautdes Taufch-Conlracts fo Martini anno 1596 aufgerichtet, erhandeltJedes mit feinen Gerechtigkeiten, Zinfsen, Gülten, Freyheiten Zu vndAngehörungen, Erbzins an Gelde und Frucht fo zu WangenheimbTungeda und Hochheimb nach Gothaischen Gemäfs abgerichtet wird,Item fünff und siebenzig Gülden nach den Anschlag an GänfsenHanen vnd Hünern, am Gehöltz der Schnepfenhart hat 129 Acker,die Einhundert und funffzig Gerden bei der Schweins-Gruben halten120 Acker, die Haynifrh Gern 42 Acker der Sohrbergk 51 Ackerdie Katzenhart hat 97 Acker die kleine Buchen hat 85 Acker, dieRennen hat 62 V2 Acker der Rubenbergk hat 13 V2 Acker der Karn-bergk hat 16 '/j Acker der Heintzenbergk hat 13 Acker Item zwölffHufen Lands , fo im Tüngedafchen Felde ( Fluhr und Gerichte ge-legen , Gülten Freiheiten, als von Einhundert Gülden LehnwahrZehen Gülden item das Spundgeld zu Wangenhiimb und Mark-gerechtigkeit zu Hayn, item das Vogelische und Schar ffensteini-sche Afflerlehen fo dem älteften von Wangenheim defselbenStammes zu verleihen gebühret nebenst Zu vnd Eiugehörungen wiemit l'olchen allen Eingangs erwehnte Georg Melchior, Balthasarund Jobst desgleichen Hanfs Friederich, Reinhard Wilhelmund Georg Christoph (die Väter und resp. Erblasser der 1644 dieLehn empfangenden Vettern) von unfern hochgeehrten Herren Vor-fahren Chriftfeeligen Andenkens belehnet worden u. s. w.Auch wird in diesem Lehnbriefe die Zahl der Bcissigcn Pferde wo-mit diese Lehn zu verdienen sind auf vier reissige Pferde bestimmt; wiedenn auch die gleiche Anzahl von reissigen Pferden in den seit HerzogErnst des Frommen Zeiten ertheilten Lehnbriefen für die WintersteinscheHälfte von Wangenheim bestimmt ist.
Es waren demnach die Herren von Wangenheim für ihr Stamm-