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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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Patronat-Verhältnisse.

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Wolfsberingen, Capeila St. cristofferi alias Tungerthail, und Ry-chenbach, und das wüste Hotzerode. Ausserdem gehören zu diesemSede noch die Kirchspiele Bruheym mit 2 Vicarien, Sonneborn mit 2Vicarien, Erffa mit 1 Vicarie, und Ebenheym.

o. unter dem Archidiaconat des Marienstifls zu Eisenach.a. im Sedes Lupnitz.

Meibom und Schön au (auch wird Sätelstedt noch einmal unter denKirchspielen dieses Sitzes autgeführt).

Diese kirchliche Eintheilung, welche der Zeit der Reformation un-mittelbar vorherging, in ihrem Ursprung und ihrer Begründung in deralten Marken- und Gau-Eintheiluug weiter zu verfolgen, liegt für den Au-genblick ausserhalb unserer Aufgabe, und beschränken wir uns hier spe-ciell auf die geschichtlichen Kotizen, welche uns über die Wangenheim'-schen Patronatrechte zugänglich sind, während wir das, was die einzelnenKirchen und die dabei vorkommende Geistlichkeit betrifft, der speciellenOrtsgeschichte überlassen müssen, wozu unsere Urkundensammlungen im-merhin einige Beiträge liefern.

Schon in der vetterlichen Einigung von 1349 am Gallustage (Reg.100 der ersten Sammlung) sichern die Vettern sich gegenseitig die Ge-meinschaftlichkeit aller ihrer weltlichen und geistlichen Activ-Lehen, wo-von namentlich Hayna, Reichenbach und Wangenheim genannt wer-den zu, und in dem fernem Theilungs-Vertrage vom Gründonnerstage 1359gestehen die Wintersteiner Brüder Friedrich und Lutz von Wan-genheim ihrem Wangenheimer Vetter Lutz die Hälfte an dem Kirch-lehn zu Wangenheim und Hochheim mit der Verabredung zu, dassbei einem Erledigungsfalle die beiden Linien darum spielen (d. h. würfeln)oder losen, wer von beiden für das Mal die Stelle besetzen solle,und dem soll der andere Theil die Lehen auch ertheilen (Reg. 112 derersten Sammlung verbis:Worde ouch der vorgenantin Kerchin icheimeledig, also dikke also daz gesche, so sullen wir met Lutzein vnsernvettern oder sin Erbin speie adir lose, wy is czu dem mal lyhen sulle,vnd weme daz gevellit, dy solle is lyhe weme sy wolle, vnd deme sulleis dy andern mete lyhn"). Diese Vereinbarung wurde in dem Wangen-heim'schen Burgfrieden von 1389 wiederholt und weiter dahin ausgedehnt,dass alle ührigen Kirchlehen ausser Wangenheim und Hochheim je-des Mal vom Senior des Geschlechts vergeben werden sollten (Reg. 131der ersten Sammlung verbis:Ouch vmb vnsere geistliche lehin die vonalters zeu dem huffe zeu Wangheim gehört habin vnd noch hören istgeteidingt daez wir die czwey Kerchlehin Wangheim vnd Hoch he immit mynen vettern Luctzen Apeln vnd Frictzen vnd yren erbin sul-len mit eyander lihen eynen fromen manne ob wir dess eynss werden,