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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Der Güterbesitz des Wangenheim'sohen Geschlechts.

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theils an Schönau im 15. Jahrhundert nicht behauptet werden konnte,auch Mihla, welches in dieser Zeit einmal im Wangenheim'sohen Be-sitze erscheint, alsbald wieder veräussert wurde.

Ebenfalls noch im 13. Jahrhundert und wohl noch früher haben wirdie Erwerbung der Fulda'schen Güter zu Haina, Sonneborn, Brü-heim und Eberstedt anzunehmen, welche wohl zum grössten Theil diealte villicatio Hagen umfasste, deren übrigen Theile gleichzeitig die vonErffa und die Grafen von Brandenburg besassen. Wahrscheinlichberuhte auf diesem Besitz welcher sowohl die Advocatie (Gerichtsbarkeit)als die Villication, (die gutsherrlichen Nutzungsrechte) umfasste, das Mi-nisterialrats-Verhältniss zur Fulda'schen Kirche, aus welchem dannspäter der Lehnsverband sich entwickelte, in welchem wir das GeschlechtWangen heim beider Stämme mit dem Ausgang des 14. und Anfangedes 15. Jahrhunderts zum Stifte Fulda finden, und welches bis in dieneuste Zeit fortdauernd wesentlich dazu beigetragen haben dürfte, die altenFamilien-Güter Sonneborn und Brüheim bis auf den heutigen Tag beidem Geschlechte zu erhalten.

Mit dem Beginn des 14. Jahrhunderts erwuchs nun eine fernere undbleibende Vermehrung des Wangenheim'sohen Familienguts aus der1305 angefallenen Erbschaft des zum Geschlechte Treffurt gehörigenRitters Hermann von Brandenfels, wozu das Schloss Brandenfelsgehörte, welches aus dieser Erbschaft, übrigens auch nur zu einem ge-wissen Antheil, auf die Wangenheim'sche Familie vererbfällte. Wurdevom Antheile an Schloss Brandenfels auch schon 1351 ein Achtel anHermann von Treffurt und der Rest 1366 wieder an Arnold Jude-mann uud Hermann v. Boineburg veräussert, so verblieben dochGrossen-Behringen, Wolfs-Behringen, Hütscherode und Hess-winkel Wangenheimisch Gut bis auf den heutigen Tag, und die Zinsenaus Treffurt gingen erst im letzten Jahrhundert durch Verdunklungverloren.

Neben diesen vier Haupt-Complexen der Stammherrschaft Wangen-heim, der Herrschaft Winterstein, dem Fulda'schen Beneficial- undLehngute Haina und Sonneborn, und den Behringer Gütern aus derTreffurt-Brandenfels'schen Erbschaft, welche fortwährend als Fami-lien- und Stammgüter, wenigstens der Hauptsache nach und soviel denWinterstein'schen Stamm des Geschlechts betrifft, erhalten sind, sehenwir im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts den Besitz theils durch Käufewie 1331 Mechterstedt 1338 Craula, theils durch Belehnungen wie1340 mit Heinrichsberg und später mit Borow bei Grossenshain,Ebersbach im Meissenschen Kreise und 1482 mit den Hornsperg'schenGütern in und um Gerstungen belegen, theils durch Pfandschaften,worunter das Schloss Altenstein, (Markgrafenstein), Hayneck und

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