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Die wunderbare Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin : mit vollst. Erklärungen nach dem französ. Werke
Entstehung
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29ßischen Staats. Wir ziehen also mit Recht denSchluß, daß die vorliegende Prophezeiung besondersfür diese geschrieben worden, denen sie gleichsam alsein Rettungsanker, als ein Unterpfand der göttlichenVorsehung dargeboten wird, wie sie kein andres Für-stenhaus seit der Gründung des Christenthums em-pfangen hat. Da aber dieſe Prinzen nicht für ſichallein stehen, sondern nur mit dem preußischen Staategedacht werden können, und auf's innigste mit demVolke dieses Staates verschmolzen sind, so daß Alles,was diesen Prinzen begegnet, dieses Volk, und indiesem Volke ganz Deutschland berührt, so mögenwir weiter schließen, daß diese Prophezeiung auch fürdas preußische Volk, so wie für alle Deutschen, Für-sten und Unterthanen, geschrieben worden. Ich über-gehe es mit Stillschweigen, daß sie außerdem undhauptsächlich zur größern Chre Gottes geschriebenworden, da überhaupt und im allgemeinen Nichts inder Schöpfung geschieht, was nicht die größere EhreGottes erzielt.Aber wird man sagen, warum ist denn die Pro-phezeiung nicht unmittelbar an die Prinzen des preu-geziemt zwarßischen Staates gerichtet worden? Esden Sterblichen nicht, die Rathschlüsse Gottes erfor-schen zu wollen, aber wäre es nicht gedenkbar, daßGott gewollt habe, daß das, was diese Prinzen inder Prophezeiung betrifft, diesen bis zu einer bestimm-ten Zeit verborgen bleiben sollte, und er darum denProphet angeregt habe, die Prophezeiung nicht andiese zu richten? Ja! Wir können unterstellen, daß