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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
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374 68. Angeli eorum scmper vident faciem patriß mei qui in celis est.

hoffenunge und mimie. Die menschen die in volgent unde in heimelicli sint,die werdent als tugentsam das in tilgende als licht und lustlieh werdent als siir wesen und ir nature si worden.

Kinder, gegen disen menschen so setzent sich alle die vijendc die von5 disen kören gevallen sint, mit allen den listen die si vermügent, das si denmenschen ab geziehen, das der mensche ir stat nüt ervolge, dannan ah si Ver-stössen sint. Die schalkeit die si dar zu kerent ane underlos, die ist unge-loiplich, und solte ein mensche mit al ze wunderlichem grossen Hisse aneunderlos uf siner hüte ston gegen diser vijentlicher schalkeit die im so wunder-

10 liehen lagent, wan die verborgenste behendekeit die si dar zu kerent dicke inhart gutschinenden dingen. Aller meist ziehent si den menschen in manig-valtikeit, und künnent si mit nie, so bringent si den menschen in ein güt-schinende stat und ein wise und bringent im denne in das er si in einre gutenstat: do mitte sulle im wol genügen und nüt fürbas suchen. Und das ist ein

15 sörgklieh ding, nu nie denne ie; wan als S. Bernliardits spricht: 'in dem wegeGötz ston, das ist hindersich gon'. [185 v ] In der wise stont alle die von welt-lichen herzen die do sprechent: 'wir tun als vil guter werk als die und. die,und uns genüget harte wol; wir wellen bas varn wan si; wir wellen in unsergewonheit und wise hüben, als die taten die vor uns waren'.

20 Wenn nu denne die grossen plagen koment, so sol man grossen jamer

denne sehen von den die nu vil wol dar an wenent sin. Da süllent denne die

böse n engele den si nu gevolget hant, wunder und jamer mit den machen, und

fürent si ze lest mit in ane alle Widerrede. Und dise velle die hebent sich

I ietzunt an. Denne als die grüwelichen velle und die plagen über gegont, so

25 süllent denne die heiligen engele den gelüterten menschen als heimlich werdenund süllent mit in wandelen und mit in umbe gon und in offenlich kunt tunwas si tun oder lossen süllen früntliclien und oileiüich.

Denne ist die ander ierarchie: die hat ein würklich zusehen zii deranderen stat in dem menschen, in dem vernünftigen menschen; an dem teil ist

30 der mensche verre über alle lipliche creaturen und ist gelich den engelen.Der erste kor von den der heisset potestates.Und der ander prineipatus.

Und der dritte dominaciones. Dise drije heissent die gewaltigen unddie fürsten, und die heissent die herren. Dise alle die würkent in den lüten

35 die si vindent das si in den tilgenden sint vor gegangen, das si als gewaltigwerdent ir selbes innewendig und [186 r ] nswendig irre sinne und sinnelicheruswürkunge an allen dingen und irs innewendigen menschen, irre gedenke undmeinunge in Avorten und werken. Si werdent recht als tri und herschent rechtüber die untugende als gewalteklich als man liset von S. Franciscus, das er

3. si: l. sin? 15. B'n. E. 16. stilsteen Bruch.