332 Gl. Hie venit ut testimonium perhiberet de lunrine.
eweklich gewesen in Gotte in ungeschaffenheit, ein istig wesen mit im. Undals lange als der mensche nüt in die luterkeit enknmet, als er ns demUrsprünge geflossen ist in sin geschaffenheit [M7 V ] us der ungeschaffenheit, soenknmet er niemer wider in G-ot, alle die neiglicheit und die ankleblicheit und5 gutdunklicheit und alles das den grünt verunlutert liat in deheiner besitzunge,das ensi al ze mole us, und alles das der mensche mit lust ie besaswilleklich in geist oder in nature, das in unordenunge ie in in geviel undwissendes und wellendes enphieng, das enwerde als gantz abgetilgget als ei-ns im flos, so enkumet er niemer wider in den Ursprung. Und do mit enist
10 der luterkeit nüt geniig, der geist enwerde über formet mit dem liechteder gnaden zem ersten. Und der der überformunge nu völleklichen volgeteund ein in gekert mensche were in sinen innigen grünt in rechter ordenunge,es möchte im wol erlingen das im in disem lebende würde ein blik derobersten überformunge, sunder wie das nieman in Got enmag komen noch Got
15 enmag erkennen denne in dem ungeschaffen liechte und das ist Got selber.I) omine, in 1 umine tuo videbimus lumen. Der nu in sinen innigen grüntdicke kerte und dem heimlich were, dem würde manig edel blik von deminwendigen gründe, der im noch klorer und offenbarer were (das Got ist) dennesinen liplichen ögen die materieliche sunne. Disem gründe woren die beiden
20 heimlich und versmochten ze mole zergengküche ding und giengen disem[148''] gründe nach. Aber do kamen die grossen meister als Proculus undPlato und gabent des ein klor undersclieit den die dis underscheit als verrenüt vinden enkonden. Sant Augustinus sprach das Plato das ewangeliumIn prineipio al zemole bette vor gesprochen bis an das wort: 'fuit homo
25 missus a Deo', und das was doch mit verborgen bedekten Worten, und disefundent undersclieit von der heiligen drivaltikeit. Kinder, dis kam alles usdisem inwendigen gründe: dem lebtent si und wartent des. Das ist ein groslaster und schände das wir armen verbliben volle, die cristen sint und alsgrosse helfe haut, die gnade Götz und den heiligen glöben und das heilig
30 sacrament und als manig grosse helfe, und gont recht umbe als blinde hiinrund erkennen! unser selbes nüt das in uns ist, und enwissent dannan abze mole mit: das machet unser grosse manigvaltikeit und uswendikeit, und daswir als vil mit den sinnen würken, und unser ufsetze, die vigilien und die
G. dene (hinter ensi) v. j. 11. mit Veno. a. li. E. vii übergeschr. E. 7. gewillichc S.in unord.] unordenliclien S. 8. wisendes E. en (in?) rad. und nach werde mit Veno. a. li.dene (v. j. II.?) nachgetr. E. 9. den] sinen S. 10. enwerde hier belassen; danach (am
Zeilenschlufs) dene v. j. IL zugefügt E. 11. der (vor der) auf lias. E. 14. sunder /'. S.IG. iimewendigen S. 21. Protuliis? E, Proculus S. 22. als verre f. S. 23. Aug' E.24. al zemole] gantz S. 24 f. Hier stehen die lat. Worte auch in S. 25. verborgen f. S.
27. wartetent S. 30. und —helfe /'. S. 31. bekennent S. n. noch d. S. 31/". undenw. — nüt f. S. 33/". ufs, der v. und s. S.