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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
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[34. 35] 36. Erant appropinquautes ad Jhesum. " 131

andalit den werden licham unsers herren Jhesu Cristi enpfohen für mich, dazsol mir helfen'; der det dis; der geist kam zühant des nehsten tages zu demmenschen und blickete und glentzete ine denne die sunne und was von demeinen enpfengnisse aller sinre unlidelicher pinen quit worden, und für alzuhantin_ daz ewige leben. Got gebe uns allen wol zu lebende, das gebe uns allender vater und der sun und der heiige geist. Amen.

34. 35: s. unten II Nr. 60* und 60\(nach der Engelberger Handschrift).

36.Erant appropinquantes ad Jhesum.

Die bredie usser sancte Lucas ewangelio von dem vorgenanten dirtensunnentage seit von vier leige Sündern, von iren strengen töden, und ouch wieGot einen iegelichen gutwilligen menschen suchet mit maniger leige wider- 10wertikeit.

Man liset in dem ewangelio von diser wochen das sich die sünderuohetent zu unserm herren, und stot in dem ewangelio das unser herre einglichnisse seite und sprach: 'wer ist under üch der hundert schof hat, undVerlöret er der eins, lat er nüt denne die nun und nüntzig in der wüste und 15suchet daz eine das er verlorn het untze das ers vindet? So setzet ers uff lne achselen und ladet alle sine frünt und sine nochgeburen das sich mitmie fröwent, er habe sin verlorn schaf fanden.' Uf dis wort gat die bredige.Kinder, wir sint alle sünder und alle mensche, und wer das spreche das er onesunde were, der were ein lügener, und die worheit were in ime nüt, also sancte 20Johannes sprach. Nu wil ich sagen von vier partien der sondere. Die erstenvon disen vieren das sint dise groben, weltlichen, frefeln, mutwilligen, fleisch-lichen wilden lüte, die Got weder enforhtent noch enminnent und in grossengroben totsünden lebent frevelliche alle ir tage, und enwellent weder wissennoch hören von Gotte; sullent ein messe hören, so stont also springlichen, 25und duncket gar zu lang. Dise sint Gottes unahtsam und aller tugent-Ucher dinge also verre also es Got und sin ere anget. Dise selben nohentunserm herren, gont zu dem heiligen lichamen unsers herren zu vasten, undliant doch nüt ganzen willen von iren wisen zu lassende, wellent tun also e.

6. der vil h. 88. zu der Nummer: 'Luc. 15,1 u. f.' 12. zu Z. 1 der Pred.: '91rttmmt mit 88'. d. heiigen e. 88. 13. d. heiigen e. 88. 16. zu vindet: ' Cod. 88, heigeschr.:und so er es gevindet'. 22/: freischlichen etoltzen w. 88. 23. weder forchte hant noch minne 88.

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