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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
Entstehung
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Vorbemerkung Karl Schmidts.

Vor der Verbrennung durch die Preußen, in der Nacht vom 24. zum25. August 1870, besafs ansre Stadtbibliothek drei, ans der ehemaligen Johanniter-Bibliothek stammende Handschriften Taulerscher Predigten:

1. A, Ol, klein f°, Pergament, 2 Spalten, grofse Schrift; enthaltend34 Predigten und den Anfang einer 35".; auf dem. letzten Blatt stand der Schlufseiner Predigt, die nicht von Tauler m sein schien.

2. A, 80, klein f", Pergament, sehr schöne grofse Schrift, die 35 Predigtenaus Nr. Ol in derselben Ordnung bringend, nebst einer Anzahl andrer. Die vor-gesetzte Tafel gab die Überschriften von 81 Stachen, in dem 73". brach aber derCodex ab. Die Sammlung bestand aus zu-ei Theilen: 1. Nr. 140, und. 2. Nr. 41 u. f.Zwei Stnche waren keine Predigten,

3. A, 88, f, Papier, kleine Cursiv-Schrift, die nämlichen Predigten wie inA, 80, nur in andrer Ordnung, die sicei Teile in eine Sammlung verschmolzen undnach dem Kirchenjahr geordnet.

Cod. Ol war der älteste; er gehörte der zweiten Hälfte des 14". Jahrh. an;Cod. 89 war etwas jünger, aber auch noch aus dem 14". Jahrh,; Cod. 88 aus demAnfang des 15".

Vor etwa 10 Jahren kam ich mit meinem mm verewigten Freunde FranzPfeifer überein, eine Ausgäbe von Taulers Schriften zu veranstalten, ich sollte dazudie Copie der hiesigen Predigten liefern, die dann Pfeifer kritisch bearbeitet hätte.Bereits 1840 hatte ich Cod. 89 zu meinem Privatgebrauch ahgeschrieben und genaucoliationirt. Da ich aber diese Abschrift nicht aus den Händen geben wollte,nahm ich mir vor eine neue zu machen. Das richtigste schien, beim ersten Blick,sich an Cod. 91 als den ältesten zu halten; allein da er nicht alle Predigten gab

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