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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
Seite
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107Hände dieser Unmenschen gefallen, die ihr, nach vorher-gängiger Mißhandlung, das Kind lebendig aus dem Leibeschnitten. Wir sahen dieses bedauernswerthe Opfer derRache, so eben den Geist aufgebend, auf dem Mordplatzeliegen. Nach dieser Affaire, ging das Regiment auf Bur-gos zurück.Am 14. August marschirte die mobile Mannschaftnach Valadolid, und von da über Astorga nach Be-nevend, wo einige Zeit gerastet wurde. Dann gingsüber Salamanka nach Toro, wo wir ebenfalls etwasverweilten, und wo täglich kleine Gefechte vorfielen. EineAbtheilung besetzte Leon und blieb bis zum 20. Novem-ber in der Umgebung dieser Stadt. Den 21. wurde derFeind bei Mayoroa angegriffen und aus allen seinenStellungen vertrieben; er stellte sich jedoch bei VillaRoculet wieder auf. Hier mußten sämmtliche Lanziersverwandt werden, um die Insurgenten zur Flucht zu zwin-gen. Den 22. ging das Regiment nach Astorga zurück,blieb hier bis zum 2. Dezember und marschirte dann nachLeon und Dalavera. Hier hatte es noch ein Gefechtmit den Insurgenten zu bestehen und ging dann wiederüber Astorga nach la Poebla Dura. Der Feindwurde überall geworfen und bis Duncas verfolgt, wodas Regiment ein großes Salzmagazin erbeutete, das am24. über Astorga nach Leon gebracht wurde.Am 1. Januar 1812 überfiel der Kapitain Grafvon Goltstein mit 100 Lanziers Villa Cayo, wo-