103Um diese Zeit wurde eine Abtheilung des Regimentsnach Lerma kommandirt, welche von hier aus täglichStreifparthieen zu machen hatte, wobei der Feind zwarstets in die Gebirge flüchtete, aber auch gleich wieder er-schien, sobald wir den Rücken wandten. Kurz, es war einewiges Jagen und Treiben, wobei Menschen und Pferdeviel leiden und endlich zu Grunde gehen mußten.Am 10. Januar 1811 wurden die Spanier beiRoa Tura angegriffen und über den Fluß geworfen;dann ging das Regiment über Sacramengo und Mi-randa, während eine Abtheilung auf Callarovias zogund die Insurgenten 8 Stunden weit in das Gebirge ver-folgte. Diese kam erst am 25. jedoch ohne bedeutendenVerlust nach Callarovias zurück.Am 2. Februar mußte das Regiment über Sorianach Pampeluna marschiren; es blieb hier bis zum 16.stehen, wo es nach Estella ging und bis zum 25. Ruhehatte. An diesem Tage begab es sich nach Aranda undvertrieb dort die Insurgenten, welche die Gegend besetzthielten.Am 10. März erschien ein bedeutendes feindlichesKorps, das wieder vertrieben werden mußte und dannkehrte das Regiment am 20. nach Burgos zurück, woes einige Tage der Ruhe pflegte, um Pferde und Men-schen in etwas wieder zu restauriren.In den ersten Tagen des April marschirte die dis-ponible Mannschaft des Regiments, mit den Polen und
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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
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103
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