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Die Todtenfeier des Kaisers Napoleon : [I. von Frankreich]
Entstehung
Seite
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ging nach Elba in der Eigenschaft als Küchenmeister. Er folgte demKaiser in den Feldzug von 1815 und nach St. Helena. Hier über-nahm er nach dem Tode des getreuen Cipriani das Amt eines Haus-hofmeisters und erfreute sich des unbedingten Vertrauens des Kaisers,der auch ihm ein Vermächtniß aussetzte.Archambault ist im Jahre 1805 in die Dienste des Kaisers getreten und hatte eine Anstellung beim Marstalle. Im Jahre 1814 erhielter auf seine dringenden Bitten die Erlaubniß, mit nach Elba gehen zudürfen, und wurde da zum Brigadier der Dienerschaft zu Fuße ernannt.Am Morgen des Schlachttages von Waterloo wurde ihm der kaiserlicheWagen mit den Schlüsseln zu den Fächern desselben anvertraut. DenWagen vermochte Archambault nicht zu retten, aber wenigstens nahmer aus demselben zwei Portefeuilles mit, welche er für die wichtigstenhielt. Er folgte, so wie sein Bruder, dem Kaiser nach St. Helena,und führte als Bereiter die Aufsicht über den Marstall. Als der Kaiserin seiner letzten Krankheit glaubte, man tausche ihm das Wasser um,befahl er Archambault, es selbst zu holen, was er mit gewissenhafterTreue that. Auch ihn hat Napoleon in seinem Testamente bedacht.Das waren die Personen, welche die lange Gefangenschaft Napo-leon's getheilt und die nun jetzt abermals nach St. Helena reisten,seine sterblichen Überreste abzuholen. Ihr Name wird so lange leben,als Anhänglichkeit und Treue auf Erden noch zum Verdienste ange-rechnet werden.Zum königlichen Commissair für die Ausgrabung und Überbringungder irdischen Überreste Napoleon's war der Ritter der Ehrenlegion undBotschaftssecretair, Philipp Ferdinand August von Rohan=Chabot er-nannt. Zur Verrichtung der feierlichen Ceremonien der katholischen Re-ligion war der Abbé Felix Coquereau, Almosenier der Fregatte la bellePoule, bestimmt. Und noch mag erwähnt werden, daß der General-lieutenant Graf Bertrand von seinem Sohne Arthur begleitet war.Nachdem die Gesundheit des Prinzen von Johnville wieder völlighergestellt war, erhielten die Personen, welche zur Fahrt nach St. He-lena bestimmt waren, die Weisung, am 6. Juli in Toulon einzutreffen,und hier wurden sie eingeladen, sich am 7. zu Mittag auf der Fregatte