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Die Todtenfeier des Kaisers Napoleon : [I. von Frankreich]
Entstehung
Seite
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fort:Wir kommen, um bei Ihnen die Geldmittel nachzusuchen, siewürdig auf der französischen Erde zu empfangen und Napoleon seineletzte Ruhestätte zu errichten. Die Regierung, von dem Eifer getrieben,einen Nationalwunsch zu erfüllen, hat sich an England gewendet undvon ihm den kostbaren Schatz zurückverlangt, den das Glück in seinenGewahrsam gegeben hatte. Kaum war der Wunsch Frankreichs ausge-drückt, als demselben auch entsprochen wurde. Folgendes sind dieWorte unseres hochherzigen Verbündeten:Die Regierung Ihrer britischen Majestät hofft, daß die Rasch-heit ihrer Antwort in Frankreich als ein Beweis betrachtet werde, wiesehnlich sie wünscht, jenen Nationalhaß, welcher zu Lebzeiten des Kai-sers Frankreich und England gegeneinander bewaffnete, bis auf die letzteSpur zu verwischen. Die Regierung Ihrer britischen Majestät lebtdes Glaubens, daß solche Gefühle, sollten sie noch hin und wieder vor-handen sein, für immer werden in das Grab, welches bestimmt istdie Reste Napoleon's aufzunehmen, eingesargt werden.England hat Recht, meine Herren, diese hochsinnige Wiedergabeknüpft die Bande, die uns vereinigen, noch enger und vernichtet vollendsdie schmerzlichen Spuren der Vergangenheit. Die Zeit ist gekommen, wodie beiden Nationen kein anderes Andenken mehr haben dürfen, alsdas ihres Ruhmes.Die Fregatte, welche die irdischen Überreste Napoleon's holt, wirdbei ihrer Rückkehr an der Mündung der Seine vor Anker gehen; einanderes Fahrzeug wird dieselben bis Paris bringen, wo sie in der In-validenkirche beigesetzt werden sollen. Eine großartige kirchliche und mi-litairische Feier wird das Grabmal weihen, welches bestimmt ist, siefür immer aufzunehmen.In der That, meine Herren, es ist wichtig für die Majestät einersolchen Erinnerung, daß dieses erhabene Grabmal nicht auf einem öffent-lichen Platz mitten im Gewühl der lärmenden und zerstreuten Mengeaufgestellt werde. Es ziemt sich, dasselbe an einem stillen und geweihtenOrte zu errichten, wo Alle, welche Ruhm und Genie, Größe und Un-glück ehren, es mit Andacht betrachten mögen.Die Versammlung hörte diese Worte in stiller Sammlung an,