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Abendmahlsbüchlein für evangelische Communicanten
Entstehung
Seite
41
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41im Gebet, brünstig im Geist, und war mein ganzerWandel ohne Unterlaß betend auf Gott gerichtetHabe ich des Herren Wege mir wohlgefallen lassenund zu Ihm allezeit das kindliche und getroste Ver-trauen bewahrt, was Er so vollkommen um michverdient? Bin ich auch dankbar gewesen für Seineunzähligen Wohlthaten? Habe ich alle meine Sor-ge auf Ihn geworfen, wie ich darf und soll?Und wie sieht's aus mit der Sammlung meinesGemüths, mit der Freude am Herrn, mit der Wach-samkeit, dem geheiligten Ernst eines Jüngers Jesu,mit der Keuschheit des Leibes und der Seele, dievon allem Unreinen sich unbefleckt zu bewahrensucht?Mit diesen Fragen trete ich in's Heiligthumvor Dein Angesicht, allwissender Gott, der Du micherforschest und kennest. Ich weiß, Aufrichtigkeit istDir angenehm; Du weißt aber auch, daß das Men-schenherz ein trotzig und verzagt Ding ist, welchesNiemand als Du, ergründen kann. Du kennestmeine Sünden und mein ganzes Verderben Dirwill ich's denn auch nicht verhehlen offenbaremir's aber selbst, damit ich Dir ein lauteres Be-kenntniß darbringe, und komme mir in meinemElende mit dem Gnadenblick Deiner Erbarmungzuvor!(Hier lege das Büchlein bei Seite, und bekenne aus demInnern des Herzens hervor Alles, worüber dich deinHerz verdammt. Nur als Anleitung stehen hier folgendeBeichtgebete oder Sündenbekenntnisse:)