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Abendmahlsbüchlein für evangelische Communicanten
Entstehung
Seite
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33zu sein, die in unwürdiger Weise und Gesinnungam heil. Abendmahl Theil genommen hatten: eswaren auch Gerichte Gottes deshalb über die Ge-meine gekommen: Viele waren erkrankt und eingut Theil gestorben; aber vom ewigen Verlorenseindieser Menschen ist doch darum nicht die Rede.Auch soll ein verzagtes Gemüth nicht gleichmeinen, diese Drohung auf sich beziehen zu müssen,wenn es, seines innern Schadens und seiner Ge-brechen sich bewußt, sich nicht so völlig zu der ge-heiligten, gesammelten Stimmung erheben kann,wie es von Herzen begehrt. Auch hier heißt es:die Hungrigen füllet er mit Gütern; selig sind, diegeistlich arm sind; ich wohne bei denen, die gede-müthigten und zerschlagnen Geistes sind, auf daßich erquicke den Geist der Gedemüthigten und dasHerz der Zerschlagnen.Aber den Leichtsinnigen, die hinzukommen, ohnezu bedenken, was sie hier thun, welch ein Heilig-thum es ist, dem sie hier nahe treten, den Ge-wohnheits=Christen, die zum Abendmahl gehen nurum des Herkommens und der äußern Sitte willen,den Unbußfertigen, den Selbstgerechten, die wohlgar meinen, Gott einen Dienst damit zu thun unddadurch Ansprüche an Ihn zu erwerben, denHeuchlern und den muthwilligen Dienern der Weltund der Sünde diesen ist jenes Wort der Warnung gesagt, indem sie durch ein solches Abend-mahlsgehen den Fluch, der schon auf ihnen liegt,nur noch erschweren würden.Zur Prüfung meiner selbst vor dem Genußdes heil. Abendmahles werde ich in jenen Worten