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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
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20 Histor. Handschriften in Folio Nr. 43.

//. Bl. 3077. Anfang der Graven und Herrn v. Württemberg Historia.Eine Geschichte des Stammhauses Württemberg von den Ur-sprüngen bis auf den als Prinz 1457 verstorbenen Ludwig (Gh. F.Stalin, iv. G. 3, 713), identisch mit dem betr. Stack von Fol. nr. 185.

III. Bl. 79199. [Sebastian Küngs] Württembergische Chronik.

Den näheren Titel s. unter Fol. nr. 78. Vorliegende Hand-schrift zeigt nicht die ursprüngliche Fassung, giebt vielmehr den Textin anderer Ordnung in der Absicht, die Glieder des Hauses Württem-berg fortlaufend auf einander folgen zu lassen; das im OriginalZwischeneingeschobene wird' an den Schluss verwiesen.

IV. Bl. 200 211'. Kurze Notizen in lateinischer Sprache über dieGeschichte der Klöster Anliausen, Herbrechtingen, Blaubeuren, Kaiss-heim, Isny, Marchthal, S. Georg in Augsburg, Wengen in Ulm,Söflingen, Mehrerau, Ncresheim, Wiblingen, Gutenzell, Lustnau,Heiligkreuzthal, Reiclienau, wobei vielfach Bruschius als Quelleangeführt ist.

V. Bl. 211'215. Vom Ursprung der Hertzogen zu Teckh. (Starkmit Unhistorischem versetzt.)

VI. Bl. 216-227. [Ohne Titel, aber identisch mit:] Triumph undVictoria wie der durchl. Herr Ferdinandus Printz und Infant inHispanien etc. auff 25. May [I5]22 zu Stutgarten eingeritten undloblich empfangen ist.

Entsprechend dem Originaldruck Stuttgart. 1522 und dem Ab-druck in I . C. v. Mosers Beiträgen zum Staats- und, VölkerrechtBd. 1 S. 199 ff., doch ohne die einleitenden Worte und am Schlussmit dem Beisatz:

Der Dichter diss ist nnbekhant:Gottlob es ist, jetz in dem Laudt .Nun widerumb der rechte Herr,Den Gott behüet, erhalt und mehr.

VIT. Bl. 232234. Schreiben des römischen Königs Ferdinand an Dietrichvon Spät d. d. Innspruck 17. Nov. 1532.

Vergl. Hei/d, Ulrich 2, 339. Ch. 1<\ Stalin, tvirt. Gesch. 4, 344.

VIII. Bl. 238^ 230. Die Weyhung unser I. Frauwen Cappell S. Meinrats(943).

Wundergeschichte in deutscher Spraciie mit Berufung auf dieBisehöfe Konrad (gest. 97(1) von Konstanz und Ulrich (gest. 973)von Augsburg als Augenzeugen. Der Text giebt ziemlich genau den