Druckschrift 
Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
Seite
100
Einzelbild herunterladen
 

100ren worden. Sein Vater war M. Thomas Hop-mann, Pastor daselbst an S. Martini Kirche, undseine Mutter Margareta, eine Tochter M. GerhardiGraven, Superintendenten zu Oßnabrück. Er studirtezu Rostock und Jena, kam folgends nach Lübeck, undverheirathete sich, nach erhaltener Beförderung an. 1680.den 11. Nov. mit des damaligen Lübeckischen Superin-tendenten D. Samuelis Pomarii, Tochter, Elisa-beth, mit welcher er keine Kinder hatte, und die nachseinem Tode Hr. Thomas Friedenhagen, Raths-verwandter, wieder ehlichte. Er starb, als Archidia-conus seiner Kirche an. 1693. den 5. Septemb. undſein Bildniß ward daſelbſt am nördlichen Pfeiler auf-gerichtet, mit folgender Schrift:M. Gerhardus Henricus Hopmann, Min-dens. natus MDCLV. IV. Maj. Minister V. D. inhac Eccl. el. MDCLXXX. XVII. Jun. ob. MDCXCIII.V. Septemb.In Westfalen gehörte auch zu Hause BartoldusStuhlmann, Pastor zu S. Jacob allhier. Dennderselbe erblickte das Licht dieser Welt zu Rodenbergin der Grafschaft Schaumburg und hatte daselbst einenKaufmann mit Namen Hinrich zum Vater, seineMutter aber hieß Engel Beren. Als er, nach ab-solvirten Academischen Studien hieher nach Lübeck kam,ward er an. 1697. den 25. Nov. zum Prediger anS. Jacobs Kirche berufen, gelangte auch an. 1711.den 1. Octob. zum Pastorat; allein, viertehalb Monathernach, und ehe er noch das gewöhnliche Pastorat-Haus bezogen, ging er an. 1712. den 17. Febr. im39sten Jahr seines Alters, mit Tode ab. Seine erste