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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
Seite
77
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77du woldest mi nicht verstoten van dinem Angesichte,vnde dinen billigen Geist jo nicht van mi nemen,sunder dine angeuangene Gnade vnd Barmhertzicheitan mi gnediglich bet an dem Ende mines Leuen desfulenden.Ick danke di ock, barmhertziger Godt vnd Vader,dat du mi in den hilligen Ehstandt gesettet, vnd myerstlich eine godtselige tuchtige frame Ehfrouwe be-scheret, vnd mit Liues Fruchten gesegenet vnd van derTidt an mit Liues Notroff so ricklick versorget, offtwi wol armlich angeuangen, vnd gar noinen Vorrathgehadt, so hefft id vns doch beth anher nhuwerle anjenniger Notrofft gemangelt. Derhaluen bekenne ick,barmhertziger Godt vnd Vader, mit dem hilligen Ertz-uader Jacob, dat ick vele tho geringe binn aller Barm-hertzicheit vnd aller Truwe, de du an my dinem armenKnechte, gedan vnd bewiset heffst.Denn arm vnd elende binn ick auer de Eluegekamen, vnd alle min Armodt vp dem Nacken ge-dragen. Hebbe derhaluen ogenschinlick gesporet vndebefunden, dat nicht alleine grodt Brudschafft vndErffgudt, ock nicht Minschen Klockheit, Flite vndArbeit, ſunder, Herr, din gnedige Segen mackſt ricke,ane Moje. Derhaluen barmhertziger Here Godt vndeVader, ick di vor sulcken dinen milden vnd riken Segen,dan Herten danke, vnd bitte dine Barmhertzicheit, duwoldest my Gnade vorlenen, dat ick dessuluen Christ-lich, tho dinen godtlichen Ehren, tho mines NegestenWolfart, vnd tho miner vnd der minen Notrofft ge-bruken moge; vnd woldest my gnedichlich vor demhochschetliken Laster der Gyricheit behoden. Wende,