61Wittwe, von welcher er einen Sohn verlassen, derdas Geschlecht fortgepflanzet. Als er an. 1630. den20. Junij, an einem Sonntage, der Nachmittags=Pre-digt zu S. Marien beiwohnte, ward er von einemSchlagflusse überfallen, so daß er in der Kirche seinenGeist aufgab. Daselbst ist sein Epitaphium am süd-lichen Pfeiler zu finden, mit der Aufschrift:Dominus Johannes Vinhagen, MonasteriensisWestphalus, hujus Reip. Consul, inter pias medita-tiones placide in Christo obdormiuit anno 1630.20. Junij, aetatis 66.Nicht weniger ist von Münster entsprossen gewe-sen Johann Glandorp, welcher an. 1610. zu Ratherwehlet worden, aber solcher Würde nicht lange ge-nossen, indem er an. 1612 den 23. Septemb. gestorbenist. Er hat eine herrliche Stifftung gemacht, derenan gehörigem Orte Meldung geschehen soll und daraufzielen die Worte seines alabasternen Epitaphij inS. Marien Chor, welche also lauten:Cl. Viro D. Johanni Glandorpio, Mona-steriensi, huius ciuitatis Senatori, de Republica etpauperibus, quibus munifica pietate peculiares aedescum annius reditibus destinauit, optime merito,eoque absoluto ex hac vita emigranti, haeredes grataememoriae ergo p. p. anno salutis 1612. die 23. Sept.aetatis anno 57. mense 1. die 2.In eben demselbigen Jahr, da der vorhergehendegestorben, nemlich 1612. und zwar den 7. Novemb.ist abermal ein Westfälinger, mit Namen AdolfRodde, zu Rath erwehlt, der an. 1567. den 10. Sept.zu Münster geboren worden Derselbe hat in der
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten