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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
Seite
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58Geschlecht bis gegenwärtige Zeit fortgepflanzt hat.Auf S. Maria Altar wird annoch eine silberne Kannegebraucht, welche dieser Bürgermeister dahin verehrtdaher nebst seinem und seiner mittelsten EhefrauenWapen darauf zu lesen ist.Legatum Herrn Godertvon Hovelen, Bürgerm. der Kercke divae Mariaeup dat hoge Altar, dem Blode Christi to Eren, 1555.Sein Begräbniß ist mitten in S. Marien Kirche, undauf der Messings=Platte desselben, stehet unter seinemWapen geſchrieben:Dormit in hoc tumulo senior Gothardus ab Hoveln,Qui genere ac patria Tremoniensis erat.Hic octoginta vite et sex egerat annos,Et Consul fuerat, clara Lubeca, tuus.Quando satur vite, Christo confisus Jesu,Per mortem vite lumina letus adit.Anno 1555. obiit 4. Maji.Unweit davon hangt auch dieses BürgermeistersWapen, am südlichen Pfeiler, mit der Unterschrift:D. Gothard ab Hoveln Cos. obiit. 4. Maji. A. 1555.Zur Zeit der Bürgerlichen Unruhe, an. 1531. wardzwar anfänglich in den Rath genommen, aber hernach-mals an. 1538. am Freilage nach Laetare ordentlicherwehlt:Albert Clevorn von Münster bürtig, derdaselbst einen Vater gleiches Namens gehabt, zu denErbmannen solcher Stadt gehörig, und dessen MutterRichmoth Bischohings geheißen. Er hat sichalhier dreimal verheyrathet und ist seine erste Ehefraugewesen Anna Darßowen, des hiesigen Rathsver-wandten Hermanns Tochter, von welcher unter an-dern Kindern ein Sohn mit Namen Hermann geboren,