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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
Seite
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28kommen, und daselbst handeln, oder auch sich zu Froh-nen begeben könnten.He gaf (sagt unser vorange-führter Lesemeister)allen Copluden, mit ereme Ghude,ouer Land, eder ouer Water, dar to komende, dar toDas haben auch diesel-wonende, dar to bliuendeben mit Freuden angenommen und sich häufig einge-stellet. Darum fährt unser Minorite fort:desworden de Lüde vro, vnde buweden dar stene Hus,vnde uesteden de Stad, mit Planken vnde mit Porten.Nun, wer will zweifeln, daß unter solchen ausder Fremde geholten und hergekommenen Bürgern derStadt Lübeck, nicht sollten auch viele Westfälingermit gewesen seyn? Denn Graf Adolph hatte ja inWestfalen die Grafschaft Schauenburg an der Weserinne, und Herzog Hinrich herrschte über Sachsen-Land; daher der eine so wohl, als der andere, dieStadt Lübeck zu besetzen, fürnemlich aus seinen eigen-thümlichen Provincien wird Leute hergeholt haben. Undalso ist es sonder Zweifel geschehen, daß nicht alleindie Ostwärts wohnenden Sachsen, oder Ost=falen,sondern auch die Westwärtswohnenden, oder West-phalen, sind berufen worden. Ja von Helmoldound unserm Lesemeister haben wir vorhin gehört,wie dieselben ausdrücklich und mit klaren Worten ge-meldet, daß Graff Adolf unter andern auch in West-falen Botschaft gesandt, von denen Einwohner hiesigerGegend herzuholen.Indem wir aber hier von Westfälingern reden,oder von solchen Leuten, die aus Westfalen nachLübeck gekommen sind, so schrenken wir diese Namennicht so enge ein, daß wir dadurch nur allein das