102Mathilde von Merelrain (erhebt sich und tritt zu denBeiden.)Sprecht nicht so laut — ich bitte, störtfehtDie Stille nicht des Leichenzimmers —Ein Engelslächeln ruht verklärend nunAuf ihren lieben, bleichen Lippen, störtAuch ihr den FriedenDietrich von Hall.Nein — o nein! der StrickDen hier ich halte — würgt in meiner Seele,Die kleinste Regung, die noch sanft und gut!(Wyrich von Dhaun und Graf Nesselrode treten ein.)Dietrich von Hall (ihnen entgegen)Ihr kommt zu einem jammervollen Anblick,hr edlen Herrn! — mit diesem dünnen SeilIst unsre Fürstin — heute Nacht ermordet!Er schleudert mit entsetzter Geberde den Strick zu Boden.)Wyrich von Phann.Das gebe Gott, daß ihr im Fieber sprecht!Graf Uesselrode.Ein Diener stürzte athemlos zu mirDen höchst verworrenen Bericht zu lösenIm eig'nen Anschau'n — kommt Herr Graf vonDhann!(Beide Herren thun einen raschen Blick in's Leichenzimmer,Mathilde von Mexelrain tritt hinein.)Wyrich von Dhaun.Herr Doctor?
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