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Jacobe von Baden : ein Trauerspiel in 5 Aufzügen
Entstehung
Seite
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73Jacobe.Vergebt dem dummen Koch — er meint es gutIhr seid ja krank — er wollteglaubt es mirHerzog Johann Wilhelm.Wer ist denn krank?(mit wüthender Geberde).ich könnte reißen jaDie stärksten Eichen aus dem Grund! — ich werde(tobend).Prinzessin macht euch fort! — wo ist mein Schwerdt?Mit dir allein, Jacobe, will ich bleiben!(Ein Pater tritt herein und nähert sich dem Herzog.)Jaso — die Glocke ruft — ehrwürd'ger Bruder!Ich geh mit euch — zur Schloßkapelle — betenJa beten will ich(langsam, von dem Pater geführt, abgehend)beten, mit Jacobe beten!(Herzog und Pater ab.)Jacobe zu Sybillla, die während des Vorgangs in höchsterVerlegenheit sich bewegt hat.)Erlaubt, Prinzessin, mir ein Wort mit euch.Prinzessin Sybilla.Ich bin bereit zu hören Eure Liebden!Jacobe.Ich sehe mit Verwund'rung, daß des Arztes,Des braven Solinnanders Vorschrift nicht befolgtMehr wird bei unserm Kranken! daß ihm SpeisenGeboten werden, die ihm schädlich sind.Nach eurer Weisung werden Mittel ihm