.1..Lebensbilder im Lichte der Pibelfür's Volk gezeichnet..„Siehe Israel, das sind deine Götter2 Mos. 32, 4.Seit dreihundert Jahren hat die Sprache für den Mißbrauch dergeistlichen Macht zu eigennützigen Zwecken eine Bezeichnung ange-nommen, welche nicht unpassender hätte gewählt werden können. Während derName Jesus mit sanftem Zauber an alles Schöne und Edle erinnert, ist dasWort Jesuitismus ein Fluch aller Zeiten, der schmähende Ausdruck für jedesLaster und Verbrechen. Das Weltgericht Clios hat seinen gerechten Spruchgefällt über die, welche sich nach dem Zeugnisse ihres Generals „wie Lämmereingeschlichen und wie Wölfe regiert haben. Um die europäische Gesellschaftvor „Gift und Dolch“ der Loyoliten zu sichern, hoben vor hundert Jahrensämmtliche Cabinette des Continents, die päpstliche Curie an der Spitze, denberüchtigtsten aller Orden auf, und wie Hunde wurden seine Mitglieder vonLand zu Land vertrieben. Es scheint die Zeit gekommen zu sein, wo auch dervierte und letzte Theil jener traditionellen Prophetie, die Verjüngung des Je-suitismus, in Erfüllung geht; noch einmal soll das deutsche Volk den mittelal-terlichen Plagegeist beherbergen. Kein Uebel aber ist gefährlicher, als dasjenige,welches unerwartet über uns kommt; Wachsamkeit schützt vor Ueberrumpelungund Niederlage, drum:„Herrmann„Schla Lerm an„Lat piepen, lat trummen.„Jesuiten sind kummen„Met Speeren und Stangen.„De Freiheit sau fangen.“.Altes Volkslied.Wo immer noch ein Jesuit auf gesellschaftliche Verhältnisse Einfluß übt,da gehn die Geschicke der Fürsten und Völker blutbefleckt aus der Urne hervor;jedes Blatt der Geschichte liefert irgend eine Illustration zu diesem traurigenTexte und wollte man gar so fromm sein, die ganze Profanhistorie zu ver-werfen, die Bibel selbst träte ein für die Wahrheit dieser unserer Behauptung.Ja, das sogenannte heilige Buch stammt aus der Feder jenes h. Geistes, deruns nachweist, wie seit Menschengedenken der gefürchtetste Tyrann nur einfederleichtes Spielzeug in der Hand herrschsüchtiger Priester gewesen. Manstaune daher nicht, die unheilvollen Fußstapfen vorchristlicher Jesuiten selbst im
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David, ein Mann nach dem Herzen Gottes : eine biblische Studie
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