274Das Verhör an der Himmelsthür.Wie seltsam ist doch oft der Traum!Man möchte wahrlich wachend kaumSo was für möglich halten.Wo man durchaus nicht an gedacht,Das kommt da plötzlich in der NachtIm Bild uns vor die Seele!So ging es mir denn jüngsthin auch,Als ich 'mal, gegen meinen Brauch,Früh morgens heimwärts kehrte.Ich purzelte auf's Bette hin,Und dacht' dabei in meinem Sinn:Heut wird kein Traum Dich scheeren!Doch ach! ganz anders kam das Ding,Als ich es mir im grauen FinkBeim Schöppchen ausgeklaubert.Auf einmal war ich mausetodt,Und siehe da, ein Himmelsbot,Führt rekte mich zur Pforte.
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