69Das Leben.O süßes Sein, geheimnißvolles Träumen!Du trauter Bote mir von einem schönern TagIm Reich des Lichts, in ewig heitern Räumen;Wie denk ich tief bewegt oft Deiner Deutung nach!Wie dunkel ist, wie völlig mir verborgen,Was jene Zeiten sahn, wo noch mein Herz nicht schlug,Wie dunkel selbst der erste gold'ne Morgen,Der aus dem Mutterschooß mich in das Leben trug!Wie gar nichts mehr weiß ich von jenen Stunden,Wo ich, ein Säugling noch, an ihrem Busen schlief,Wie ist so ganz der Tag dem Geist entschwunden,Wo ich zum ersten Mal den Mutternamen rief.
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