57Und von Morpheus' Armen sanft umfangen,Wechselnd Sehnsucht spielt und Glutverlangen,Bis die Himmelslampen all erbleichenUnd die Geiſter weichen.Loser Du, und Deine feinen TückenDann auf's neue listig mich berücken,Daß ich neu, zum stets gewissen Lobe,Deine Kraft erprobe.Und auf's neue dann, Dich zu besingen,Deine Glutenströme mich durchdringen,Daß weithin die dienstergebnen SaitenDeinen Ruhm verbreiten.„Sei gepriesen!“ — Töne rauschend schweben„Sei gepriesen! edler Sohn der Reben,„Sei gepriesen! theures Kind der schlanken„Grün belaubten Ranken.„Feuer Du, vom schönen Rheinesstrande,„Feuer Du, aus Tasso's Vaterlande,„Von der Marne auch und der Saone,„Von der wilden Rhone.***
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