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Gedichte
Entstehung
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46Der Mann.Was ist der Mann? des Mannes KraftBesteht nicht in der Zunge,Dazu, was Männerwürde schafft,Bedarf es nicht der Lunge;Ver sein Organ nicht mäß'gen kann,Der ist fürwahr kein ächter Mann!Der Mann blickt in die Welt hinausMit freier, kühner Stirne,Ganz anders steht's im OberhausBei ihm, als bei der Dirne;Wo laut des Weibes Klage schallt,Da bleibt der Mann gefaßt und kalt.Des Mannes Herz paßt durchweg nichtFür fade Tändeleien,Daran kann nur ein leerer Wicht,Ein Zwitter sich erfreuen.Wer Mann will ſein, der gebe Acht,Daß er nicht selbst sich weibisch macht.