Anhang. Physiognomische Bemerkungen. 25
Von den drei irren Verbrechern haben zwei (No. 14 anfTafel XXXIV und No. 1 auf Tafel XXXIII) den kriminellenTypus; der dritte, No. 11 auf Tafel XXXII, zeigt normalenTypus.
Nicht-Irre, die jedoch den Typus des Irren besitzen,(wilden Blick, fliehende Stirn etc.) sind: No. 2, 36 und 52auf Tafel XXXIV; No. 45 und 36 auf Tafel XXXV; No. 8auf Tafel XXII; No. 5 auf Tafel XXXIV. Kretintypuszeigen No. 1 (Römer), 44 auf Tafel VIII und 46 auf derselbenTafel.
Peltzer (XXXIII, 78), der bemerkenswertheste Typusdes Gelegenheitsverbrechers, hat nichts Abnormes ausser derungewöhnlichen TJeppigkeit seiner schwarzen Haare.
Von den acht Bankerottiers auf Tafel XXXII undXXXIII zeigt nur einer den Typus des Verbrechers (No. IVauf Tafel XXXII, der Russe Walter). Bei zwei Anderen istStrabismus zu konstatiren.
No. 5 auf Tafel XXXIV, der in dem deutschen Verbrecher-album als Gelegenheitsdieb bezeichnet ist, zeigt kriminelleMerkmale an Augen und Kiefern.
Unter den Verbrechern aus Leidenschaft zeigt No. 23 aufTafel XXXIV fast ausgesprochenen kriminellen Typus (Bart-mangel, fliehende Stirn, Sinus frontalis). Man beachte auchbei No. 7 den stolzen Blick und das buschige Haar.
Die Amerikaner No. XIV und XIX, die aus Leiden-schaft, und No. VII und XV, die Schmuggler, welche in derNotbwehr Todtschlag begingen, zeigen keinen besonderen Typus.
Ein Einziger, No. 7, zeigt vollständigen Verbrechertypus;auch No. 28 zeigt einige kriminelle Charaktere.
Die Zahl der für den Atlas untersuchten und photo-graphirten Verbrecherinnen ist 83; darunter 59 Deutsche,16 Amerikanerinnen und 8 Italienerinnen (Tafel XXXVIII).
Drei von diesen sind irre Verbrecherinnen, nämlich No. 24auf Tafel XXXIII, die eine ausserordentliche Geschicklichkeitin Ladendiebstählen entwickelte; No. 51 auf Tafel XXXIX,Hausdiebin, die ich längere Zeit hindurch in der Irrenanstalt