12 Erklärung der Tafeln.
Tafel XLI. Bilder von 25 irren Verbrechern. (Bd. II,S. 75—78.)
Mörder (bei o), Brandstifter (bei i), Stupratoren (bei s), Diebe(bei f). Die Figuren 32, 33, 38, 44 und 49 stellen Paranoiker dar, dieFigg. 31, 34 und 46 Maniakalische, 47 und 48 Melancholische, 35,36, 42 und 45 Blödsinnige, 26, 28, 30, 39, 40, 41 und 43 Schwach-sinnige; 27 und 37 Idioten, 29 und 50 sind Fälle von cirkulärenPsychosen. Der Verbrechertypus ist ausgesprochen bei den inFigg. 35, 36, 39, 40, 41, 43, 46 und 49 dargestellten Individuen.
Tafel XLII. Verbrecherporträts.
Fig. 1. Eyraud, Mörder; nur wenige Verbrechermerkmale:abstehende Ohren, dünne Lippen; er ist kahlköpfig, was bei Ver-brechern selten ist.
Fig. 2. Schrift Eyrauds , mit einigen Verbrechermerkmalen:eigenthümliche Form des t, ungleichmässige Stärke und Anordnungder Buchstaben.
Fig. 3. Gabrielle Bompard, Mitschuldige Eyrauds:blasses, asymmetrisches Gesicht, abstehende Ohren.
Fig. 4. Mörderin Berlaud: starke Runzeln, Quetschnase,männliche Züge.
Fig. 5. Frau Thomas, Verbrecherin: starke Runzeln,Quetschnase, dünne Lippen.
Fig. 6. R. T., Expriester, Buenos Aires ; ermordete Frau undTochter.
Tafel XLIII. Russische Verbrecherinnen nach. Mittheilungder Frau Prof. Tarnowsky. Verbrechertypus stark ausgeprägtbei 2, 2b, 17 und 18. {Das Weib als Verbrecherin. III. Theil,Kap. 7.)
Tafel XLIV. Typen verbrecherischer Kinder (1—3 nachde Silvestris. Arcli. di Psichiatria, 1892, XIII.)
Fig. 1. 5Vi>jähriger Knabe: Henkelohren, Jochbogen undKiefer stark entwickelt, Nase eingedrückt, Stirnhöcker übermässigstark.
Fig. 2. öVajähriger Knabe: übermässig starke StirnhöckerGesichtsasymmetrie.
Fig. 3. öVüjähriger Knabe: Plagiocephalie, übermässigeBackenknochen und Kiefer.
Fig. 4. lOjäbriges Mädchen, von früher Kindheit zu Diebereienund Lascivität neigend: männliche Physiognomie, sehr massigeKiefer und Backenknochen.
Fig. 5. Mädchen: frühreif, lüstern; massige Kiefer.