Anhang:Bibliographie der gesammten Krankenpflege.
Von
kgl. Ober-Bibliothekar Dr. Ernst Roth in Halle a. S.
Zur Erklärung der Bibliographie.
Eine vollständige Bibliographie über einen Gegenstand zu liefern, ist einDing der Unmöglichkeit. Aus vielen Büchertiteln geht nicht hervor, welch' werth-volle Bereicherung für das in Frage stehende Thema im Inhalt der Schriften enthaltenist. Eine Reihe von Zeitschriften, selbst solche, welche dem Titel nach unser Themahauptsächlich berücksichtigen, ist trotz aller Bemühungen nicht zu beschaffen.
Ein fernerer Grund ergiebt sich aus der Schwierigkeit ein Gebiet genau zuumgrenzen: stets finden sich zahlreiche Berührungspunkte mit anderen. In unseremFalle lässt sich namentlich die Scheidung von der Hygiene in der Literatur sehrschwer durchführen. Mancher Leser wird daher einzelne Schriften vermissen, andere alsunnöthig aufgeführt bezeichnen. Besonders konnten in dem Abschnitt „Erste Hülfe",nicht alle von Dr. George Meyer beigesteuerten Literaturangaben aufgenommen werden,da allein diese den Umfang der gesammten Zusammenstellung beinahe erreicht hätten.
Um ein zu starkes Anschwellen des Umfanges einerseits zu vermeiden, anderer-seits aus dem Grunde, weil die ausländischen Zeitschriften der Regel nach kaum odergar nicht zu beschaffen sind, kamen die Herausgeber des Handbuches und der Ver-fasser der Bibliographie überein, die fremdländischen Journale bis zu Beginn 1898unberücksichtigt zu lassen — mit Ausnahme des Abschnittes „Specialkrankenhäuserund Fürsorge für Lungenkranke". Auch die inländischen Fachzeitschriften sind erstvom Jahre 1897 an, jedoch mit Angabe der Nummer des betreffenden Jahrganges auf-geführt, während bezügliche Arbeiten aus früheren Jahrgängen und anderen Zeit-schriften, ohne dass letztere selbst als Titel in der betreffenden Abtheilung genanntsind, aufgenommen sind. Erst zu dem Nachtrag, welcher der Bequemlichkeit der Leserwegen die neuere Literatur von 1898—1900 (nicht 1901, wie auf S. 1040 augegeben ist)in sich geordnet enthält, wurden die ausländischen Zeitschriften in möglichster Voll-ständigkeit herangezogen 1 ). Freilieh kennt der Verfasser eine Reihe für unser Themawerthvoller fremder Journale, welche bei dem nicht immer sehr ausgiebigen Vorhanden-sein medicinischer Literatur in Deutschen Bibliotheken nicht zu beschaffen waren.
Es erschien auch ausserdem wünschenswert!), die Jahresberichte einzelner An-
Im Inhaltsverzeichniss der Bibliographie geben die zweiten Zahlen bei den ein-zelnen Abschnitten die Seiten der Literatur von 1898—1900 an.