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eines Wärters (resp. einer Wärterin oder Hebamme) dient. In derScheidewand ist ein Fenster vorhanden, durch welches der Krankensaaljederzeit von dem Wärterzimmer aus übersehen werden kann.
An den Enden der Seitenflügel liegen die Closets für die Krankenund je eine massive Bodentreppe. Neben dem Abort auf der Männer-seite befindet sich ein Pissoir.
An die Krankensäle schliessen sich überdeckte Veranden an, welchedazu bestimmt sind, schwachen Genesenden als Erholungsort und fürdie Kinder als Spielplatz zu dienen. Um den Wind abzuhalten sinddie Nordseiten mit Brettern verkleidet, die West- und Südseiten ober-halb der Brüstung mit Glaswänden versehen.
Die Treppe nach dem Keller und dem oberen Stockwerk befindetsich auf der Südseite des Mittelbaues. An den Podesten derselbenliegen die Closets für das Verwaltungspersonal.
Der Dachbodenraum über dem Mittelbau dient als Trockenboden;die Dachböden der Flügel sind zur Aufbewahrung der eigenen Kleiderder Kranken sowie von Vorräthen und Reservestücken aller Art bestimmt.
Das Kellergeschoss enthält im östlichen Theil die Räume zur Rei-nigung der Wäsche, im westlichen die zur Zubereitung und Aufbewah-rung der Speisen dienenden Küchen- und Vorrathsräume.
In einem besonderen Räume, der Kochküche gegenüber auf derNordseite des Oorridors ist ein Speisenaufzug und in der Waschkücheein Raum für die gebrauchte Wäsche vorhanden, in welchen ein Schachtzum Hinabwerfen der Wäsche mündet. Neben der Waschküche be-findet sich ein Desinfectionsraum.
Das Brennmaterial wird im westlichen Eckraum des Kellers unter-gebracht, woselbst unter der Veranda auch ein Platz zum Zerkleinerndes Holzes bei Regenwetter vorhanden ist. Im Keller befinden sichferner die Wohnräume für den Hausknecht und die Köchin sowie dieMädchenkammern und eine Zelle für Tobsüchtige. Die Höhe der säramt-lichen Kellerräume beträgt 3,50 m.
Zur Erleichterung des Verkehrs ist in jedem Flügel ein directerKellerausgang nach der Südseite des Gebäudes vorhanden, an welchersich ein Garten befindet. Der östliche Kellerraum ist vorläufig nochohne bestimmte Verwendung. Dieser, sowie der westliche, habeneigene Eingänge von der Nordseite des Gebäudes erhalten, um die Zu-gänglichkeit ohne Benutzung des oberen Oorridors nach den Wirthschafts-räumon zu ermöglichen.
Unterhalb der in den oberen Etagen belegenen Closets sind imKellergeschoss die Tonnenräume für dieselben angeordnet.
Da der Grundwasserstand etwa auf -f- 2,80 W. P. anzunehmen ist,wurde die Kellersohle auf -4- 3,50 W. P. mithin um etwa 70 cm höherhergestellt.
b) Der Isolirpavillon enthält wie das Hauptgebäude 2 symmetrischeHälften, die östliche für Männer, die westliche für Frauen und Kinder.In jeder dieser Abtheilungen befindet sich ein Saal zu 8 Betten (Grösse