Specielle Krankenversorgung. (Bei der Marine, für Arbeiter der Staats-.Werften.) 427
Erkrankungen:2279 mit 55422 Krankheitstagen, davon Betriebsunfälle 262 mit 7061.
Einnahmen:
Baarer Kassenbestand 1. Januar 1898 . . 3178,23 M.
Zinsen.............. 8950,21 „
Beiträge der Mitglieder........ 154089,03 ,,
Beiträge der freiwilligen Mitglieder . . . 340,88 ,,
Zuschuss (Marinefiscus)....... 77050,53 ,,
Von der Werft erstattete Aufwendungen
§§ 5 und 8 Unfall-Versicherungs-Gesetz 2043,78 „
Zurückgezahlte Kapitalien...... 4954,00 ,,
Strafgelder............ —
zusammen 250610,66 M.
Ausgaben:
Honorar für Aerzte......... 62927,84 M.
Arzneien etc.
a) Für Mitglieder . . . 12064,40 M.
b) Für Angehörige . . 24218,84 „ 36283,24 „
Krankengeld............ 78480,37 ,,
Krankengeld neben Krankenhausverpflegung 3020,60 ,,
Wöchnerinnengeld......... 11405,55 ,,
Sterbegeld............ 15959,92 „
An Krankenanstalten........ 13862,81 ,,
An Armenverbände......... 51,45 ,,
Zurückgezahlte Beiträge....... 14,79 ,,
Zur Kapitalanlage......... 18954,00 ,,
Verwaltungskosten
Persönliche........... 3415,24 „
Sächliche........... 1004,34 „
Krankentransporte......... 248,40 ,,
zusammen 245628,55 M.
Bleibt baar............ 4982,11 M.
Zur Kapitalanlage........ 18954,00 M.
Ab zurückgezahlte Kapitalien .... 4954,00 ,,
Vermehrung des Reservefonds .... 14000,00 M.
Vorjähriger Bestand d. Reservefonds . 264000,00 „
Stand des Reservefonds 31. Dec. 1898 278000,00 M.
Die Kaiserliche Werft zu Kiel mit der Torpedowerkstatt Friedrichs-ort bilden eine Berufsgenossenschaft. Nach den Veröffentlichungen desReichsversicherungsamtes für das Jahr 1896 waren durchschnittlich ver-sichert 5590 Personen, von denen über 141 (25,22 pM.) Unfallanzeigenerstattet wurden.
Entschädigungen wurden festgestellt für 17 (3,04 pM.) Personen(Erwachsene), während aus den Vorjahren 94 entschädigungsberechtigteUnfälle in Bestand verblieben waren. Es starben 3, wurden dauerndvöllig erwerbsunfähig 2, theilweise 10, vorübergehend 2 Personen. Ent-