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derungen der Gefechtsweise ihren Einfluss auf Kriegskrankenversorgungund Kriegskrankenpflege haben werden.
Was das numerische Verhältniss des Sanitätspersonals zu denKämpfern anbetrifft, so kamen einer Darstellung Froelich's folgendunter Napoleon I. auf 1 Million Soldaten 8000 Chirurgen, im Krimkrieghatten die Franzosen einen Arzt für 1225 Mann, die Engländer anfangseinen Arzt für 266 Mann, später 1 Arzt für 415 Mann; bei Magentakamen auf einen Arzt 175, bei Solferino 500 Verwundete, bei Novara6 Aerzte für 4000 Verwundete. Im Krieg 1864 hatte jedes PreussischeKorps, 30 000 Mann, 264 Aerzte, 350 Lazarethgehülfen, 144 Kranken-wärter und 203 Krankenträger. Die Zahl der Preussischen Aerzte betrug1866 1762; der Solletat war Mitte August bis auf 250 gedeckt;1870/71 waren im Ganzen beschäftigt 6054 Aerzte beim NorddeutschenHeere, der Feldetat betrug in Bayern 469, in Baden 125, in Württem-berg 72. Nach dem Statistiker Engel hatten die Franzosen 1870/71einen Arzt auf 500, die Deutschen bei der mobilen Armee einen Arztauf 250 Mann.
Was die Kriegsverluste des Sanitätspersonals anbetrifft, so sind nachRoth 1813/15 von 2170 Preussischen Militärärzten 10 auf dem Schlachtfeldgefallen; 42 verwundet, 148 und 76 Civilärzte in Lazarethen verstorben.Die Üesterreichische Armee verlor nach A. L. Richter 1848/50 von1500 Feldärzten 354; 230 starben davon am Typhus. Im Krimkriegstarben nach Chenu 82 Französische Aerzte; von 2839 Aerzten star-ben auf Russischer Seite 354; 1866 wurden bei der Preussischen Armeeverwundet 7 Aerzte, 10 Lazarethgehülfen, 2 Krankenträger, gefallensind 8 Lazarethgehülfen, gestorben 16 Aerzte; 1870/71 fielen aufDeutscher Seite 7 Aerzte, an Wunden starben 4, an Sturz mit demPferd 2, an Krankheiten sind 33 gestorben; verwundet wurden63 Aerzte.
Der Vollständigkeit halber füge ich einige kurze Zahlen über dieKriegsverluste an. Die Zahlen sind dem Froelich'sehen Werk „Militär-medicin" entnommen.
In der Schlacht bei Cannae fielen 45 000 Fusssoldaten und 2700Reiter, in der Schlacht von Fontenay fielen 100 000 Franken, bei Merse-burg fielen 933 80 000 Barbaren, in der Schlacht auf dem Marchfeld14 000 Streiter; bei Pultawa fielen 10 000 Schweden. Im Gefecht beiSoor fielen von 18 000 Preussischen Soldaten 1500; 3000 wurden ver-wundet; bei Kesselsdorf fanden sich, sich 1604 Todte und 3158 Ver-wundete, bei Leuthen waren von 90 000 Oesterreichern 3000 Todte6000 Verwundete. Napoleon I. verlor von 4V 2 Millionen Soldaten inden Jahren 1792 ' bis 1815 150 000 Mann auf den Schlachtfeldern,2y 2 Millionen starben in den Spitälern. Nach Oolb erlagen in der Zeitvon 1793—1815 V/ 2 Millionen den Wunden, 6 1 /, Millionen Krankheiten.Li der Schlacht bei Bautzen fanden sich bei 150 000 Streitern 5000 Todte,14 000 Verwundete, bei Leipzig von 170 000 Streitern 20 000 Todte,30 000 Verwundete. Für Schleswig-Holstein wurden in den Jahren